Seit 2019 sind auch die Zuckerrüben als letzte Kultur nicht mehr mit einer neonicotinoiden Saatbeizung gegen frühen Insektenbefall geschützt. Die Folge ist ein massiver Befall mit dem Rübenerdfloh. Dieser profitiert diesen Frühling ganz besonders von den sehr trockenen und warmen Bedingungen. Sein Schaden lässt die Keimblätter der Rüben austrocknen und die Pflanzen im schlimmsten Fall verdorren. Als Folge braucht es mehr Behandlungen von Insektiziden auf die Blätter. Dass das nicht ganz unproblematisch ist, weiss David Perler, Pflanzenbauberater am Inforama Zollikofen BE. Er erklärt uns in einem Video, worauf bei der Behandlung zu achten ist:
ABOPflanzen
Viele Erdflöhe an Zuckerrüben – die richtige Behandlung
Der sehr trockene und warme Frühling begünstigt das Auftreten des Erdflohs in Zuckerrüben. Wie dagegen vorgegangen werden kann, erklärt Inforama-Pflanzenbauberater David Perler in einem Video.

Der Frass des Rübenerdflohs an den Blattoberseiten schadet der noch kleinen Pflanze, besonders wenn sie Stresssituationen wie der aktuellen Trockenheit ausgesetzt ist. (Bild Alexandra Schröder, Fachstelle Pflanzenschutz, Inforama Zollikofen)

Der Frass des Rübenerdflohs an den Blattoberseiten schadet der noch kleinen Pflanze, besonders wenn sie Stresssituationen wie der aktuellen Trockenheit ausgesetzt ist. (Bild Alexandra Schröder, Fachstelle Pflanzenschutz, Inforama Zollikofen)