Rübenanbau soll bienenfreundlicher werden

Apisuisse, der Verband der Schweizerischen Zuckerrübenproduzenten (SVZ) und die Schweizer Zucker AG (SZU) unterzeichneten eine Vereinbarung, mit dem Ziel gemeinsame Projekte umzusetzen, die zur weiteren Ökologisierung des Zuckerrübenanbaus führen und dem Wohl der Bienen dienen.

Apisuisse, der SVZ und die SZU erachten die erstmalige Zusammenarbeit als geeigneten Weg, die Zielkonflikte rund um den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu lösen. Die Zusammenarbeit muss auf wissenschaftlicher Basis beruhen. Insbesondere sollen Forschungsprojekte unterstützt werden.

Festgehalten wird in der Absichtserklärung die Förderung von bestäuberfreundlichen Anbaumethoden im Bereich der Zuckerrübenproduktion, schrittweise Reduktion von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Verzicht auf Wirkstoffe, die für Bestäuber schädlich sind. Voraussetzung ist laut der Zucker AG und der Zuckerbranche, dass die Auslastung der beiden Fabriken gewährleistet ist.

Erste Ergebnisse dieser neuen Zusammenarbeit sind im Sommer 2023 zu erwarten. Verschiedene Arbeitsgruppen, die von apisuisse, dem SVZ und der SZU eingesetzt wurden, arbeiten in einem konstruktiven Klima an verschiedenen Projekten in enger Kooperation mit der Schweizerischen Fachstelle für Zuckerrübenbau (SFZ), Forschungsinstitutionen und dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)