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Pflanzung jetzt vorbereiten

Viele Betriebe pflanzen die Erdbeer-Setzlinge jedes Jahr auf einer neuen Parzelle an. Was sind die Vor- und Nachteile?

Freiland-Erdbeeren werden im Erwerbsanbau meistens jährlich neu gepflanzt. Nur ein kleiner Teil der Anbauflächen wird zweijährig bewirtschaftet. Ende Juli, Anfang August ist der richtige Pflanzzeitpunkt.

Bessere Fruchtqualität

Betriebe, die ihre Ernte über den Handel vermarkten, pflanzen ihre Erdbeeren in der Regel jährlich auf einer neuen Parzelle. Der Pflege- und Ernteaufwand in einer zweijährigen Kultur ist wesentlich höher, bedingt durch die deutlich grössere Anzahl Früchte. Das wirkt sich in der Regel negativ auf die Fruchtgrössen und damit auf die Ernteleistung aus. Daher werden zweijährige Bestände meistens als Selbstpflückfelder genutzt.

Gut abgesetztes Pflanzbeet

Früh abräumende Getreidearten wie Wintergerste werden häufig als Vorfrucht vor Erdbeeren genutzt. Kunstwiese ist ebenfalls beliebt. Die Parzellen werden je nach Unkrautdruck umgebrochen oder mit einer extensiven Bodenbearbeitung vorbereitet. Mit dem Einsatz von Hofdüngern oder gut verrottetem Kompost wird der Gehalt an organischer Substanz im Boden erhöht. Der Unkrautdruck wird mit mehrmaligem, oberflächlichem Eggen mitwirkungsvoll reduziert. Das Ziel ist ein feinkrümeliges, gut abgesetztes Pflanzbeet.

Was für eine Reihe?

Der Liefertermin für die Jungpflanzen ist etwa eine Woche vor dem vorgesehenen Pflanzzeitpunkt festzulegen. Die Pflanzen brauchen vor der Pflanzung genügend Zeit, sich an die Freilandbedingungen zu gewöhnen. Ende Juli, Anfang August ist der richtige Pflanzzeitpunkt für getopfte Grünpflanzen, die aus bewurzelten Ausläufern gewonnen werden. Erdbeeren werden je nach Wachstumseigenschaften der Sorten sowie der Mechanisierung auf dem Betrieb in einer Bestandesdichte von rund drei Pflanzen je Quadratmeter gepflanzt, meist als Einzelreihen mit einem Reihenabstand von einem Meter und drei Jungpflanzen je Laufmeter. Gelegentlich wird auch das Doppelreihen-System angewendet, damit eine Fahrspur von anderthalb Meter benutzt werden kann. Dazwischen werden die zwei Reihen im Abstand von 40 bis 60 cm gepflanzt, der Pflanzenabstand beträgt je nach Sorte 30 bis 40 cm. Bei der Pflanzung ist auf eine ausreichende Pflanztiefe zu achten. Der Topfballen wird leicht mit Erde überdeckt. Unmittelbar nach der Pflanzung ist die Überkronenbewässerung bei Bedarf mehrmals täglich einzuschalten, um die Jungpflanzen zu kühlen und das Anwachsen zu fördern.

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