«Es gibt zahlreiche Zwetschgenanlagen, die man hierzulande von der Altersstruktur und von der Sorte her remontieren sollte», sagt Ernst Lüthi und fährt fort: «Auf Signale, dass Schweizer Steinobst wie Zwetschgen am Markt gefragt ist, wartet man vergebens.» Es sei ein Geknorze mit den Abnehmern. Gleichwohl – Lüthi setzt auf neue Zwetschgensorten und importiert dafür Jungbäume aus Deutschland.
Seit 2015 sinkt die Anbaufläche von Zwetschgen schweizweit kontinuierlich, vor allem auch im Kanton Basel-Land, wo Ernst Lüthi in Ramlinsburg ansässig ist und mittlerweile sein Sohn David den Betrieb übernommen hat. Führend in der Zwetschgenproduktion sind die Kantone Waadt und Wallis. An dritter Stelle folgt aber schon der Kanton Basel-Land. 2025 wurden dort auf 42,72 ha Zwetschgen angebaut. Vor zehn Jahren betrug die Zwetschgenanbaufläche noch über 60 ha.

