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Ein Regenguss vor der Saat kann unterstützend wirken

Die Temperaturen steigen. Mit der Saatbettbereitung sollte aber noch gewartet werden, am besten bis kurz vor der Saat. Denn die Gefahr einer Austrocknung ist gross.

Das beständig schöne Wetter lässt viele Feldarbeiten zu. Für die Zuckerrüben ist es dennoch nach wie vor zu früh für eine Saat. Die Probleme bezüglich Beizung wurden bereits im letzten Zuckerrüben-Update genannt. Ein weiterer und entscheidender Faktor sind die tiefen Bodentemperaturen. Die Zuckerrüben benötigen für eine erfolgreiche Keimung mindestens 5 bis 6 Grad Bodentemperatur. Für eine rasche Entwicklung sind mehr als 10 Grad förderlich.

Weitere Frostnächte erwartet

Ein Blick auf die Wetterlangzeitprognose zeigt nach wie vor einige Frostnächte in dieser Woche an. Ab Ende kommender Woche (18. März 2022) scheint das Wetter etwas wärmer zu werden. Ebenfalls sind bis dann keine Niederschläge prognostiziert. Die Böden trocknen im Oberboden unter den jetzigen Bedingungen sehr gut ab.

Ein Regenguss vor der Saat würde aber nach den aktuellen Einschätzungen sicherlich eine unterstützende Wirkung zeigen. Daher kann mit der Bodenbearbeitung und der Saatbettbereitung zugewartet werden. Vor allem für all diejenigen, welche noch vor den Zuckerrüben pflügen möchten. Die Gefahr einer Austrocknung ist gross. Es kann daher bis kurz vor der Saat zugewartet werden.

Saatbett muss fein sein

Es sollte zudem bei der Saatbettbereitung darauf geachtet werden, dass die Bodenstruktur optimal ist. Konkret heisst das, dass das Saatbett genügend fein ist, aber nicht so, dass beim ersten Niederschlag eine Verschlämmung droht und auch nicht zu grob, so dass der Bodenschluss ungenügend sein könnte und die Erdflöhe mehr «Versteckmöglichkeiten» haben.

Einsparung von Stickstoff

Zudem eignen sich die Zuckerrüben für die Einsparung von Stickstoff. In der Regel reichen 60 bis 100 Einheiten Stickstoff. Die Grunddüngung kann zur Saat ausgebracht werden. Eine allfällige Kopfgabe kann dann bis im Mai erfolgen.

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