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Waldschule: Mit Fleiss bei der Arbeit

Nachhaltige Schulstunden erlebten die Schülerinnen und Schüler vom Schulhaus Nyffel in Huttwil. Zusammen mit Revierförster Alois Dober setzte die Schulklasse junge Tannen im Wald.

Der Wald gilt bei vielen Menschen als Erholungsraum. Nichts ist für Körper und Seele besser als ein Spaziergang auf einem Waldweg. Im weichen Moos zu stehen, mit einem Blick in die mächtigen Baum- und Tannenwipfel, lässt die grosse Kraft der Natur erahnen.

Mit Eifer bei der Arbeit

Damit der Wald in seiner Form bestehen kann, braucht er an einigen Orten auch Pflege. Nicht immer ist es möglich, dass Jungholz selbstständig wachsen kann. Dies alles, und noch viel mehr dazu, lernten Janina, Levi, Noah, Stefanie, Abdull, Nasredin, Jemina, Sina sowie ihre anderen «Klassengspändli» bei Revierförster Alois Dober. Die 3./4. Klasse vom Schulhaus Nyffel, mit ihrer Klassenlehrerin Eva Mühlemann, half mit, junge Tannen fachgerecht zu setzen. Alle Kinder waren mit Fleiss und Eifer bei der Arbeit. «Zuerst muss der Platz von Ästen oder Dornen befreit sein. Das Loch muss danach tief genug gegraben werden, damit die Wurzeln Platz haben», erklärte der Revierförster unter anderem. Zudem beantwortete er ebenfalls unzählige Fragen. Dank der tatkräftigen Mithilfe der Schuljugend kamen einige junge Bäume im Waldstück auf dem Huttwilberg in den guten Boden. Natürlich durfte auch der Schutzkorb darum herum nicht fehlen. Er wurde unter ebenso fachgerechter Anleitung angebracht. Das Thema Wald wird in der Nyffel-Schulklasse auch in der Waldschule vertieft behandelt. So zum Beispiel der Vergleich zwischen Brennholz und Heizöl.

Nachhaltig nutzen

Die Herdgemeinde Huttwil besitzt mit rund 105 Hektaren die grösste Waldfläche in der Region. Im Forstbetrieb sind der Revierförster mit einem Hundert-Prozent-Pensum sowie Forstmitarbeiter in Teilzeit angestellt. Ab Mitte Oktober bis Ende März wird je nach Auftragslage Holz geschlagen. Im Wald der Herdgemeinde wachsen folgende Baumsorten: Bergahorn, Buche, Eiche, Erle, Esche, Douglasie, Föhre, Lärche, Weymouthsföhre, Kirschbaum. Den grössten Anteil bilden mit einem Drittel die Fichten und mit fast 45 Prozent die Tannen. Der Revierförster achtet sehr darauf, dass die Ressourcen nachhaltig genutzt werden.

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