Albert Hagenbucher, wann haben Sie das erste Mal gejasst und mit wem?
Albert Hagenbucher: Meine Grosseltern führten nebst der Landwirtschaft ein Restaurant, den Frohsinn in Humlikon ZH. Dort schaute ich bereits als Sechsjähriger den Jassern zu. Selber gejasst habe ich dann als Jugendlicher mit meinen Kollegen.
Wieso hat es Ihnen bei diesem Spiel den Ärmel reingenommen?
Was ist für Sie das Schönste beim Jassen? Jassen ist ein Teamsport mit vielen Überraschungen und mit ganz vielen sozialen Komponenten. Zum Beispiel freut es mich, dass die Leute im Altersheim bis ins hohe Alter Karten spielen. Eine Dame lernte bei mir mit 92 Jahren jassen. Sie ist heute im 101. Lebensjahr und immer noch geistig top fit. Das faszinierende am Jassen ist, dass es 91 Millionen Kartenkonstellationen gibt.
Wie haben Sie Göpf Egg, den bekannten Schweizer Jass- experten, kennengelernt?
1981 habe ich zusammen mit meinen Kollegen unsere Jasskasse geleert. In Mallorca ES machten wir Jassferien mit Göpf Egg. Wir plauderten öfters mit dem Jassexperten. «Einen von euch könnte man brauchen», meinte Göpf Egg, und am Ende der Ferien war ich im Vorstand der Schweizer Jassmeisterschaft.
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Interview Esther Thalmann
Das vollständige Interview finden Sie in der Printausgabe der BauernZeitung vom 23. Februar.

