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Planen Sie einen täglichen Reinigungssprint ein

Kinder, Hof, Garten, Küche: Wann bleibt Zeit für Haushalt und Wäscheversorgung? Was hilft, ist etwas Planung und täglich eine Fixzeit von rund 20 Minuten.

Bevor man das Reinigen plant, müssen zuallererst die eigenen Standards festgelegt werden. Muss zum Beispiel alles hygienisch einwandfrei sein oder reicht «sauber»? Was muss wann und in welchem Umfang erledigt werden? Ist das geklärt, hilft eine klare Struktur: 

  • Erstellen Sie einen Wochen-Reinigungsplan. Erledigen Sie jeden Tag (Abend) eine bis zwei kleinere Reinigungsarbeiten. Zum Beispiel immer montags abstauben, Abfall entsorgen und Pflanzenpflege. Am Dienstag sind WC, Lavabo und Spiegel im Bad an der Reihe.
  • Planen Sie, je nach Möglichkeit, auch mal einen Waschgang ein und das Falten, Bügeln und Versorgen der Wäsche am anderen Tag gleich mit.

Beziehen und planen Sie Familienmitglieder oder Mitbewohnende mit ein und teilen Sie die Verantwortung für eine wohnliche, saubere und gemütliche Umgebung.

Nachhaltig putzen

Nachhaltige Reinigungsmittel in der Schweiz zeichnen sich durch ressourcenschonende Inhaltsstoffe, biologische Abbaubarkeit und umweltfreundliche Verpackungen aus. Sie zielen darauf ab, die Belastung von Gewässern und der menschlichen Gesundheit zu minimieren. Gut zu wissen ist dabei: 

  • Achten Sie auf nachwachsende Rohstoffe wie pflanzliche Tenside, Zitronensäure oder Milchsäure. Diese ersetzen Rohstoffe, die auf Erdöl basieren. 
  • Überdenken Sie den Einsatz von Mikrofasern/Kunstfasern, denn bei jedem Waschgang wird Mikroplastik freigesetzt. Nutzen Sie alternative Reinigungstextilien aus Lyocell, Bambus oder Baumwolle.
  • Greifen Sie zu farblosen Reinigungsmitteln, Farbstoffe sind schwer abbaubar. 
  • Verzichten Sie auf WC-Beckensteine, Desinfektionsreiniger, Raumsprays und Weichspüler. Diese belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie.
  • Achten Sie auf umweltfreundliche Verpackungen. Hersteller setzen vermehrt auf recycelte Materialien (rPET), Zero-Waste-Konzepte oder Nachfüllbeutel, um Plastikmüll zu reduzieren. 
  • Dosieren Sie die Mittel gemäss Herstellerangaben – mehr hilft nicht zwingend mehr.

Der Essigreiniger kann nicht alles

Essig ist kein Wundermittel, aber er ist ein äusserst nützliches, günstiges und umweltfreundliches Hilfsmittel für viele Alltagssituationen im Haushalt – vor allem dort, wo Kalk, leichtes Fett oder Gerüche entfernt werden sollen. In Bereichen, die wirkliche Desinfektion oder schonende Behandlung sensibler Materialien erfordern, wie z. B. Edelstahloberflächen, Natur- oder Kalksteine, ist er jedoch ungeeignet und kann sogar Schäden verursachen.