Morgen gehen wir mit den Ziegen auf die Alp. Am Abend mache ich deshalb den Viehanhänger bereit und streue ein. Am Morgen um 9.00 Uhr verlanden wir die Hälfte der Ziegen dann in den Viehanhänger, die andere Hälfte bleibt noch im Tal, weil es zu viele sind, um nur einmal zu fahren.

Oben angekommen
15 Minuten dauert die Fahrt, dann sind wir auf der Alp Mädli angekommen. Jetzt muss ich noch die Ketten an die «Barni» machen, danach lassen wir die Ziegen auf die Weide hinaus. In der Zeit, während ich noch den Stall vorbereite, geht mein Vater die restlichen Ziegen holen. Sobald er mit den Tieren wieder oben ist, lassen wir auch noch die letzten Ziegen auf die Weide. Jetzt gehen wir wieder hinunter ins Tal.
Melken mit der Maschine
Unten im Tal angekommen, laden ich das Melkzeug in unser Auto. Zusätzlich lade ich das Kraftfutter in die Schaufel des Traktors und fahre damit auf die Alp hoch. Dann heisst es, alles ausladen. Es ist Zeit, die Ziegen zu stallen. Alle 35 Ziegen sind im Stall, jetzt kann ich das Futter geben und danach das Melkzeug zusammenstellen. Jetzt wird gemolken mit der Melkmaschine.
Das dauert 10 bis 15 Minuten, dann sind die Ziegen gemolken und man muss sie noch aus dem Schiebbarren rauslassen. Alles ist gemacht, und nun muss man die Milch ins kühle Wasser legen. Damit ist ein spannender Tag ist vorbei.
Zum Heuen ins Tal fahren
Ein paar Tage später muss ich Heu mähen. Am Morgen fahre ich ich um 10 Uhr runter ins Tal. Sobald ich unten bin, starte ich den Traktor und wende das Heu. Bis ich die 3 ha gewendet habe, ist es schon wieder Mittag.

Am Nachmittag wende ich das Heu nochmal und mache anschliessend die Maschinen bereit: den Transporter Aebi TP 78 mit dem Ladewagen und den New Holland T5 115 mit dem Bandheuer. Wenn alles bereit ist, mache ich die Walme.
Feierabend um acht Uhr
Wenn das erledigt ist, führe ich das Heu mit dem Ladewagen ein. Danach schalte ich das Heugebläse und den Verteiler an.

Sobald der Ladewagen leer ist, schalte ich alles wieder ab und hole die nächste Ladung. Diesen Vorgang wiederhole ich etwa zehn Mal. Wenn ich fertig bin, schliesse ich die Tore und fahre wieder auf die Alp. Dort helfe ich im Stall mit, bis ich um acht Uhr Feierabend habe.

