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Die farbenprächtige Peperoni

Sie ist vielseitig geniessbar und tritt in zahlreichen Farben, Formen, Sorten und Schärfegraden auf. In der Schweiz ist die Peperoni erst seit Ende des zweiten Weltkrieges bekannt und wird bislang nur auf kleinen Flächen angebaut.

Der genaue Ursprung der Peperoni ist umstritten und liegt wahrscheinlich in Zentral- und Südamerika. Weil die Peperoni hohe Anforderungen an ihre Umwelt stellt, ist der Anbau in der Schweiz schwierig. Sie liebt sonnige, warme und windgeschützte Orte, deshalb wird sie bei uns vor allem in Gewächshäusern angepflanzt und kann von Juni bis Oktober geerntet werden. Die Anbaufläche von Peperoni ist in der Schweiz mit rund 19 Hektaren vergleichsweise klein. Laut der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen wurden vergangenes Jahr 987,3 Tonnen Peperoni geerntet. Importiert wurden im Jahr 2017 36'590 Tonnen. Die kleinen, feurig-scharfen Geschwister heissen Peperoncini und werden in der Schweiz auf einer kleinen Fläche von rund 1,48 Hektaren angepflanzt.

Ob die Peperoni zu den Früchten oder zum Gemüse gehört, ist umstritten. Bei uns wird sie grundsätzlich zum Gemüse gezählt. Die Schote wird jedoch oft als Frucht bezeichnet, obschon es sich botanisch gesehen um eine Beere handelt. Diese ist von klein und spitzig bis kegelförmig und rund in zahlreichen Formen und Grössen anzutreffen.

Die Peperoni ist roh im Salat, grilliert oder gebacken auf viele Arten und Weisen geniessbar und ausserdem eine Vitaminbombe. Von allen Gemüsen ist sie das vitaminreichste und enthält als Einziges das Vitamin P, das den Kreislauf fördert. Weiter ist sie reich an Ballaststoffen und fördert die Verdauung.

Farb- und Geschmacks-Unterschiede

Die gelbe, die rote, die orangene Peperoni - alle waren einmal grün. Mit zunehmender Reife nimmt die grüne Peperoni, abhängig von der Sorte, bei uns meistens entweder die gelbe, die orangene oder die rote Farbe an. Es gibt auch Sorten, die über mehrere Farbstadien reifen, wie beispielsweise von grün nach gelb zu rot. Wird die Peperoni jedoch grün geerntet, behält sie ihre Farbe und reift nicht mehr nach.

Obschon die grünen Schoten oft unreif geerntet werden, haben sie viel Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, sowie B-Vitamine. Die grüne Peperoni hat ausserdem einen herb-würzigen Geschmack und enthält Bitterstoffe. Hingegen süsslich und fruchtig im Aroma schmeckt die gelbe Peperoni.

Die Süsseste und deshalb oft auch die Beliebteste von allen ist die orangene Peperoni. Sie verfügt über einen hohen Vitamin-C-Gehalt, so auch ihre rote Artgenossin. Diese ist besonders reich an Vitamin C.

Celina Wyss, lid

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