In Deutschland hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise für Lebensmittel zum Jahresausklang weiter spürbar abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute in Wiesbaden mitteilte, wurden Nahrungsmittel im Dezember 2018 um durchschnittlich 1,0 Prozent teurer angeboten als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im November hatten die Lebensmittelpreise bezogen auf das Vergleichsniveau von 2017 um 1,4 Prozent zugelegt; im Oktober waren Nahrungsgüter im Schnitt noch um 1,9 % und im Monat zuvor sogar um 2,8 Prozent teurer gewesen.
0,5 Prozent weniger als im Vorjahr
Auf der Basis der vorläufigen Destatis-Schätzung für Dezember errechnet sich im Jahresdurchschnitt 2018 ein Anstieg der Lebensmittelpreise um 2,5 Prozent, verglichen mit einem Plus von 3,0 Prozent im Jahr zuvor sowie von jeweils 0,8 Prozent in den Jahren 2016 und 2015. Damit lag die Teuerung im Segment Nahrungsgüter im Kalenderjahr 2018 oberhalb der Entwicklung des gesamten Verbraucherpreisindexes, denn für die allgemeine Inflation errechnet sich auf der Basis der vorläufigen Dezember-Angabe der Wiesbadener Statistiker eine Rate von 1,9 Prozent, nach 1,8 Prozent im Jahr 2017 und nur 0,5 Prozent im Jahr 2016.
AgE

