Seit Frühling 2021 gibt es bei einigen Haushaltsgeräten neue Energieetiketten. Und zwar bei
- Kühl- und Weinkühlschränken sowie Gefriergeräten
- Waschmaschinen und Waschtrockner
- Geschirrspülern
- TV-Geräten und elektronischen Displays
- Beleuchtungsprodukten
Für andere Geräte wie Staubsauger oder Tumbler kommen die neuen Energieetiketten voraussichtlich 2023.
Was bleibt?
Die Etiketten wurden der aktuellen technischen Entwicklung angepasst, doch nicht alles ist neu:
- Es bleiben die bekannten Regenbogenfarben der Effizienzklassen von Grün bis Rot.
- Auch die sieben Stufen der Skala mit den Buchstaben A (beste Kategorie) bis G.
Das ist neu
- Die Piktogramme: Sie bieten Zusatzinformationen, sind neu gestaltet und ergänzt.
- Die Klassen A+ bis A+++: Sie verschwinden.
- Strengere Anforderungen: Ein gutes Gerät, das bisher eine A++-Etikette trug, ist neu in Klasse B oder C. Schlechter geworden ist es deswegen nicht.
- Noch keine Klasse A: Die Ansprüche an die Effizienzklassen wurden so definiert, dass es bei der Einführung der neuen Etiketten noch keine Geräte in der besten Klasse A gibt (oder gab). Das lässt Luft nach oben.
- Die Berechnungsmethode: Die Richtlinien zur Deklaration und die Messmethoden wurden angepasst. Ein Vergleich oder ein direktes Umrechnen zwischen der alten und der neuen Energieetikette ist daher nicht möglich.
- EU und Schweiz: In der EU ist zudem ein QR-Code Pflicht, der zur neuen EU-Produktdatenbank (Eprel) verlinkt. Dort finden sich weitere Informationen zum Produkt. Der QR- Code ist in der Schweiz allerdings nicht obligatorisch.
- Übergangsfrist: Bis Ende 2022 sind «alte» und «neue» Energieetiketten gültig. cvd
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