Im April und Mai machen die Gärtnereien normalerweise zwischen 40 und 60 Prozent des Jahresumsatzes, erklärte Martina Hilker von Jardin Suisse gegenüber dem Sonntagsblick. Zwar können die Gärtnereien über Online-Shops und Abholservice verkaufen, aber das kompensiert längst nicht den ganzen Ausfall. Die Branche hofft, dass die Massnahmen bald gelockert werden können.
Landleben
Coronavirus: Gartenbranche rechnet mit hohen Verlusten
Frühling ist Hauptsaison für die Gartenbranche. Jardin Suisse rechnet wegen coronabedingten Schliessungen mit Verlusten zwischen 40 und 60 Millionen Franken.

Abholservices können den Ausfall der üblichen Absatzkanäle nicht vollständig kompensieren. (Bild Pixabay)

Abholservices können den Ausfall der üblichen Absatzkanäle nicht vollständig kompensieren. (Bild Pixabay)
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Coronavirus: Wie lebenswichtig sind Gemüse-Setzlinge?
Die beliebten Frühlings-Setzlingsmärkte fallen wegen der Corona-Krise aus. Betroffene Jungpflanzengärtnereien suchen deshalb andere Vertriebswege. Grosse Firmen bleiben auf Millionen von Pflanzen sitzen, weil die Behörden den Verkauf von Gemüsesetzlingen in Supermärkten nicht zulassen.Lesen