Soja: Chinesen können besser pokern

Am Dienstabend thematisierte die SRF-Nachrichtensendung «10vor10» den «Wirtschaftspoker» zwischen den USA und China am Beispiel von Soja.

China will nämlich die Soja-Importe aus den USA mit Zöllen belegen und um 25 Prozent verteuern. Ein hoher Einsatz, denn die USA sind der wichtigste Soja-Lieferant für die wachsende chinesische Fleischindustrie.

Die chinesischen Experten derweil betont gelassen. Die chinesische Regierung könne langfristiger agieren und sei nicht von den Wahlen abhängig. Und ausserdem könne man Soja auch aus Kanada oder Südamerika beschaffen. Verlieren dürften demnach vor allem die US-Sojaproduzenten und die chinesischen Konsumenten.

hja

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