FDP fasst Parolen: Nein zu beiden Pflanzenschutz-Initiativen

Die Delegierten der FDP haben am Sonntag zur Trinkwasser- wie auch zur Pestizidverbots-Initiatve die Nein-Parole gefasst. Richtiges Ziel, falscher Weg, so die Meinung der Mehrheit.

Über die Volksinitiative «für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung - Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» sowie die Initiative «für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» wird am 13. Juni abgestimmt. Beide Vorlagen wurden an der digitalen DV der FDP abgelehnt; Jeweils mit 202 Nein, gegen 165 Ja und 11 Enthaltungen, bzw. und 318 Nein, gegen 52 Ja und 8 Enthaltungen.

Für die FDP gehen beide Pflanzenschutz-Initiativen «deutlich zu weit», wie es in einer Mitteilung heisst: «Die Umsetzung dieser Initiativen würde nicht nur die Schweizer Landwirtschaft, sondern auch unsere nationale Lebensmittelversorgung gefährden.» Man wolle den bereist eingeschlagenen Weg über die laufenden Anpassungen der bestehenden Gesetzgebung im Parlament beibehalten.

Weiterlesen

  • Der Bio Suisse-Vorstand (stehend Präsident Urs Brändli, rechts von ihm Geschäftsführer Balz Strasser) will entgegengesetzte Parolen für die zwei PSM-Initiativen. (Bild akr)

    Bio Suisse-Vorstand: Nein zur Trinkwasser-Initiative, Ja zur Pestizidverbots-Initiative

    Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse entscheidet im November über die Parolen zu den Pflanzenschutz-Initiativen. Nun liegen die Empfehlungen des Vorstands vor. Präsident Urs Brändli rechnet mit breiter Akzeptanz seitens der Basis.
    Show more
  • Gewinnen Sie zwei Tickets für die OLMA 2026!

  • GLP-Delegierte fassen Ja-Parole für die Trinkwasser-Initiative