Afrikanische Schweinepest erstmals bei deutschen Hausschweinen entdeckt

In Deutschland sind nach einer Mitteilung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erstmals Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Brandenburg aufgetreten. Dies habe das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am Donnerstag nachgewiesen. Bislang war diese Schweinepest in Deutschland nur bei Wildschweinen aufgetreten.

Die positiv getesteten Schweine stammen demnach aus einem Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neisse und einer Kleinst-Haltung im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit liegen auch die Fälle bei Hausschweinen in den bereits von der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen betroffenen Landkreisen nahe der polnischen Grenze. Um die betroffenen Betriebe sollen jetzt Schutzzonen und Überwachungszonen eingerichtet werden.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, teilt das Ministerium weiter mit. Sie kann weder durch den Verzehr von Schweinefleisch noch Kontakt zu Tieren auf den Menschen übertragen werden. Es handelt sich dabei um eine schwere Virusinfektion, die ausschliesslich Schweine sowohl Wild– als auch Hausschweine – betrifft und für sie meist tödlich ist.

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