Thema: Bio Suisse

Kritik an Bio Suisse wegen Coop und Migros-Duopol sowie praxisfernen Richtlinien
Streit zwischen Ideologen und Pragmatikern, praxisferne Richtlinien, die Übermacht von Coop und Migros und eine teure Verwaltung – bei Bio Suisse hängt der Haussegen schief. Die wichtigste Bio-Organisation in der Schweizer Agrarpolitik und auch im Schweizer Markt wird von allen Seiten kritisiert.
Bio Suisse erhöhte 2022 den Marktanteil von 10,9 auf 11,2 Prozent
Bio Suisse konnte 2022 den Marktanteil von 10,9 Prozent im Vorjahr auf 11,2 Prozent erhöhen. Der Umsatz ging dagegen von 4 Milliarden Franken leicht zurück auf 3,8 Milliarden. Aktuell sind rund 7‘560 Schweizer Landwirtschafts-Betriebe Knospe-zertifiziert. Mit dem neuen Label «Bio Cuisine» gibt es neu auch für Restaurants eine Bio Suisse-Zertifizierung.
Lob und Kritik für die Schweizer Milchproduzenten SMP: «Zentrales Sprachrohr» oder «Zahlen-Akrobaten»?
Die nationale Dachorganisation der Schweizer Milchproduzenten SMP gehört zu den wichtigsten Akteuren im Milchmarkt Schweiz. Wir fragten die relevanten Verbände der Schweizer Landwirtschaft und Wirtschaft: Welche Rolle spielt die SMP im Schweizer Milchmarkt? Was sollte die SMP besser machen und was sollte sie nicht mehr machen?
Preisüberwacher bestätigt überhöhte Margen von Migros und Coop bei Bio-Produkten
Preisüberwacher Stefan Meierhans bestätigt die Kern-Aussage unseres Editorials im Februar-Heft von «die grüne», dass Migros und Coop dank ihrem Duopol im Schweizer Lebensmittelmarkt überhöhte Margen abschöpfen. Kurz vor Weihnachten 2022 verhinderte die Migros die Veröffentlichung eine Analyse von Meierhans zu überhöhten Bio-Preisen im Detailhandel. Nun konnte der brisante Bericht publiziert werden.
Studie vom Schweizer Tierschutz STS zur Label-Abzockerei von Migros und Coop
Die Marktmacht von Migros und Coop verhindert den Wettbewerb im Label-Fleischmarkt. Das zeigt eine Studie vom Schweizer Tierschutz STS. Die künstlich hohen Preisdifferenzen von Label- und Bio-Fleisch zu konventionellem Fleisch müssen zu Gunsten der Landwirte kräftig gesenkt werden.
Bio Suisse schreibt wegen Migros-Fehlstart 2022 eine dunkelrote Null und 2023 eine schwarze Null
Wegen dem Fehlstart der Migros mit Bio-Suisse-Produkten wird der Bio-Dachverband 2023 statt 16,5 Millionen Franken Lizenz- und Markennutzungsgebühren nur 13 Millionen einnehmen. Deshalb muss Bio Suisse Reserven auflösen und 1,5 Millionen Franken einsparen, unter anderem bei der Fernsehwerbung und Online-Kampagnen. Nach dem Jahresabschluss 2022 mit einer dunkelroten Null soll 2023 eine schwarze Null stehen.
Grand Prix Bio Suisse 2022 für das «Getreide-Abo» von Pascale und Jürg Strauss aus Rickenbach ZH
Für ihr «Getreide-Abo» sind die jungen Landwirte Pascale und Jürg Strauss aus Rickenbach ZH mit dem Grand Prix Bio Suisse 2022 ausgezeichnet worden. Der Preis steht für innovative und nachhaltige Projekte der Bio-Branche in der Schweiz und ist mit 10’000 Franken dotiert.Lesen
Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln überwachen
Kraut- und Knollenfäule-Befälle sollten bei der kantonalen Pflanzenschutzfachstelle oder beim Prognosedienst PhytoPRE gemeldet werden. Somit kann der Kupfereinsatz im Biolandbau tief gehalten werden. Welche weiteren Massnahmen gegen die Verbreitung der Pilzsporen helfen, wird gezeigt.Lesen