Landi und Emmi haben den besten Ruf
Die Landi erreicht im Reputations-Ranking 2019 der GfK den 8. Rang und verbessert sich damit um einen Platz. Die GfK ermittelt den Ruf von Schweizer Unternehmen in der Bevölkerung. Auf den ersten drei Rängen liegen Migros, Ricola und Zweifel. Neu in die Top 10 schafft es Emmi (9).
GfK ist das grösste Marktforschungsinstitut der Schweiz. Das Ranking basiert auf 3500 Interviews zu Ansehen und Nachhaltigkeit der Unternehmen.
Quelle: www.dgrn.ch/gfk-2019
Deutsche Landtechnik mit Rekordumsatz
Die in Deutschland produzierenden Landmaschinen- und Traktoren-Hersteller erzielten 2018 einen Umsatzrekord von
8,6 Mrd Euro (+10 ). Für 2019 wird ein weiteres Wachstum erwartet.
Mit einem Plus von 16 Prozent stand der Erntemaschinen-Absatz an der Spitze, gefolgt von den Traktoren auf ähnlich hohem Niveau. Selbst die Bodenbearbeitungs-Technik als Produktbereich mit dem geringsten Wachstum erreichte noch ein Plus von 3 Prozent.
Der entscheidende Grund für die Branchen-Hausse war der starke Preisauftrieb auf den globalen Milchmärkten, schreibt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Seit dem Frühjahr 2018 hätten aber auch die Weizen- und
Grobgetreidepreise ordentlich angezogen, so der VDMA.
Quelle: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
Bayer verdient trotz Monsanto mehr
Obwohl die Bayer AG 2018 mit Monsanto auch eine ganze Reihe von Glyphosat-Klagen übernommen hat, wächst das Agrar-Geschäft des Chemie-Multis kräftig. Nach einem erstinstanzlichen Glyphosat-Schuldspruch in den USA sind alleine für 2019 weitere sieben Verfahren angesetzt.
Bayer erhöhte den Konzern-Umsatz auf 39,6 Mrd Euro (+4,5 ) und den Gewinn (EBITDA) auf 9,5 Mrd Euro (+2,8 ).
Quelle: Bayer AG
Mehr Schweizer Eier
Die Schweizer Eierproduktion ist 2018 auf 974 Mio Eier (+3,6 ) gewachsen. Das entspricht einem Marktanteil von 63 am gesamten Eier-Angebot.
Insgesamt wurden 2018 in der Schweiz 1,55 Mrd Eier konsumiert (+1,2 ). Der Anstieg um 18 Mio Eier erklärt sich mit der gewachsenen Wohnbevölkerung und dem höheren Pro-Kopf-Konsum auf 181 Eier pro Schweizer, der in Deutschland (230) und Österreich (239) aber immer noch viel höher ist.
Quelle: BLW
Schweizer Milchpreis stieg 2018 um 2,4
Der gesamtschweizerische Produzentenpreis für Milch erhöhte sich 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,52 Rp. auf 63,88 Rp./kg. Er lag damit 2018 praktisch auf dem gleichen Niveau wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (63,81 Rp./kg).
Zu den Einflussfaktoren des Milchpreises gehören unter anderem die Art der Verwertung, die Produktionsform sowie die Marktlage im In- und Ausland.
Ein Vergleich für die einzelnen Regionen mit dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre zeigt zum Beispiel eine jeweils unterschiedliche Preisentwicklung.
Im regionalen Vergleich erzielten die Milchproduzenten der Regionen 1 (Romandie) und 5 (Wallis) 2018 Preise über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt, nämlich 71,88 Rp./kg respektive 70,45 Rp./kg. In den übrigen Regionen lagen die Milchpreise unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.
Diese Unterschiede sind auf den Umstand zurückzuführen, dass in den Regionen 1 und 5 für verkäste Milch relativ hohe Preise bezahlt werden. Das Endprodukt sowie seine Beliebtheit am Markt bestimmen dementsprechend den Produzentenpreis für die Rohmilch. Bei den Molkereimilch-Preisen sind die regionalen Unterschiede hingegen sehr gering.
Quelle: BLW
Landi druckt keine Kassenzettel mehr
Die Kunden der Landi Eulachtal ZH erhalten nur noch einen gedruckten Kassenzettel, wenn sie das ausdrücklich wünschen. Man wolle damit einen ökologischen Beitrag leisten, erklärt der Geschäftsführer der Landi Eulachtal.
Rund 80 Prozent aller Quittungen seien bisher direkt entsorgt worden. Man habe jeweils kübelweise Papier entsorgt. Ob andere Landi-Genossenschaften die Idee aufnehmen, ist nicht bekannt.
Quelle: Landi
Österreich exportiert mehr Milch
Österreich hat seine Exporte von Milchprodukten um 4,1 auf 1,23 Mrd Euro gesteigert. Wichtigstes österreichisches Export-Produkt ist Käse (152 00 t für 617 Mio Euro), gefolgt von flüssigen Milchprodukten (121 000 t für 289 Mio Euro). Dahinter fermentierte Milchprodukte, Joghurt und Butter.
Wichtigste Export-Länder für Österreich sind Deutschland, Italien und Australien. Die Haupt-Importländer sind ebenfalls Deutschland und Italien gefolgt von den Niederlanden.
Quelle: Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM)
Zu viel Schweizer Bio-Milch
Sechs Schweizer Biomilch-Organisationen setzen neue Biomilch-Produzenten per 2020 auf eine Warteliste, um einen Preiszerfall durch Überangebot zu verhindern.
Bio Suisse erwartet einen Anstieg der Biomilch-Produktion von 7 /Jahr. Der Grund: Ende 2018 erhielten Landwirte für einen Liter konventionelle Milch 60 Rappen, Bio-Landwirte dagegen 84 Rappen. Die Nachfrage der Verarbeiter und Konsumenten wächst allerdings verhalten.
Quelle: Bio Suisse