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Hoch hinaus mit JCB

Der englische Baumaschinen- und Landtechnik-Hersteller JCB hat neue Teleskoplader für die Landwirtschaft entwickelt. Sie strecken sich nicht nur bis zum Himmel: Dank neuer Konstruktionsweise ist es in der Kabine relativ ruhig.

In der Kabine der neuen JCB-Teleskoplader der Serie 3 ist es sehr leise. Gemäss Werksangabe werden 69 dBA gemessen. Erreicht wird dieser sehr gute Wert mit einer massiven Türe, welche den Innenraum mit Gummidichtungen vor Staub und Lärm schützen. Dennoch kann der obere Teil der Türe wie bei den meisten Herstellern geöffnet werden. Der Innenraum ist zudem voll verkleidet und die Bedienelemente sind vibrationsfrei montiert.

JCB nennt die neue Kabine Command Plus-Kabine und sie ist mit der Agri-Teleskoplader Baureihe der Serie 3 erhältlich.

JCB kennt man traditionellerweise als Baumaschinen-Hersteller. Für landwirtschaftliche Einsätze werden die Teleskoplader in einer eigenen Agri-Linie angeboten. Diese Fahrzeuge haben eine hochwertigere Ausstattung und sind leistungsmässig besser ausgestattet.

«Die Landwirte entscheiden sich oft für die beste Ausstattungsvariante. In der Schweiz noch häufiger als in anderen Ländern», hat Christophe Meyer, Länderdelegierter von JCB für die Schweiz, feststellt.

Optimale Sicht auf die Anbau-geräte aus der neuen Kabine

Bei den neuen Agri-Ladern der Serie 3 zeigt sich die perfekte Ausstattung auch bei der Motoren- und Hydraulikpumpen-Leistungen. Hier wurden die Werte gegenüber den Vorgängern erhöht.

Die Traglast wurde ebenfalls bis zu 200 Kilogramm erhöht. Die neuen Lader sind nicht nur bequemer zu bedienen. Die Entwickler holten auch mehr Leistung gegenüber den vergleichbaren Vorgänger-Modellen heraus.

Um das Leistungsvermögen tatsächlich auszuschöpfen, braucht es einen routinierten Fahrer und eine gute Übersicht. Mit der neuen Kabine wurde auch die Übersicht verbessert. Alle Armaturen und Bedienelemente sind seitlich positioniert.

Die Frontscheibe ist weit nach unten gezogen, was eine gute Sicht auf das Anbaugerät ermöglicht. Ist das Gerät ganz angehoben, bleibt die gute Sicht erhalten. Denn die Frontscheibe zieht sich bis in den Dachraum und öffnet das Sichtfeld bis zum höchsten Punkt des Teleskops.

Ein Detail bilden die Querstreben der Sicherheitskabine, welche schräg montiert sind, um das Sichtfeld nur minimal zu verbauen.

Vier JCB-Teleskoplader-Modelle mit mehr Hubkraft

Die JCB-Teleskoplader-Serie 3 umfasst vier Modelle. Die Motorleistungen liegen zwischen 109 und 145 PS. Die Tragfähigkeit beträgt zwischen 3200 und 4200 Kilogramm. Die Hubhöhe der Lader reicht von 6,2 bis zu 9,5 Metern.

Das Eigengewicht wiegt je nach Ausstattung um die acht Tonnen. Das ist ziemlich viel für den Umschlag im Acker, zum Beispiel für Grossballen. JCB ist jedoch bei all seinen Baureihen bemüht, die Konstruktion so zu gestalten, dass eine möglichst grosse Bereifung mit Ackerschlepper-Reifen möglich ist.

Eine Zwei-Leiter-Bremsanlage ist ab Werk erhältlich. In Kombination mit dem optionalen DualTech VT-Getriebe ist ein wirtschaftlicher Strassentransport möglich.

Das Getriebe vereint einen hydrostatischen Antrieb für feine Fahrmanöver mit einer Lastschaltung für schnelle Strassenfahrt.