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Speise-Hanf im Freiamt wird unkompliziert und ohne Herbizid angebaut

Der Anbau von Speise-Hanf ist extensiv. Es braucht keine besondere Mechanisierung. Das Dreschen von Hanf ist hingegen eine Herausforderung. Die Landi Freiamt hat zum Ziel, die gesamte Rohstoffe inklusive Stängel und Fasern verwerten zu können.

Der Hanf-Anbau für die Landi Freiamt ist folgendermassen geplant:

  • Pflugeinsatz und anschliessend Unkraut-Kur (eggen).
  • Einarbeitung von Hofdünger (idealerweise Mist)
  • Saat mit herkömmlicher Sämaschine Anfang bis Mitte Mai
  • Drusch ab Ende August

Die Hanfsamen sind nach dem Drusch noch in einer Schale verpackt. Das Team um Projektleiter Daniel Appert sucht noch nach Lösungen, um die Samen in der Region zu schälen.

Gespräche dazu sind aufgegleist, genauso wie auch Abklärungen über die weitere Verarbeitung der Samen zu Öl oder Hanfproteinprodukten laufen. «Unser Ziel wäre es, die gesamten Rohstoffe inklusive Stängel und Fasern verwerten und vermarkten zu können», erklärt Appert. Er denkt dabei etwa an Einstreu-Produkte oder Isolations-Material auf Hanfbasis.