Indische Bauern verwenden lebensgefährliches Pestizid aus der Schweiz

In Indien führt der Einsatz von einem Syngenta-Insektizid zu Todesfällen und schweren Gesundheitsschäden. Dies berichtete die Sendung 10 vor 10 aufgrund Ermittlungen der Organisation Public Eye. Syngenta bezeichnet die Medienberichte als falsch.

In Indien kommen während der Erntezeit verbotene hochgiftige Pestizide zum Einsatz. Auch ein Insektizid der Schweizer Firma Syngenta ist in Indien ganz einfach erhältlich. Wie Recherchen von «10vor10» zeigen, ist es nach wie vor erhältlich, obwohl das Produkt nicht mehr zugelassen ist.

In einer Stellungnahme bezeichnet Syngenta die Medienberichte als falsch. Der Konzern begründet den Export mit unterschiedlichen regulatorischen Kriterien sowie klimatischer und agronomischer Bedingungen. Zudem werden die Landwirte im sicheren Umgang mit Pestiziden unterstützt.

Der Verein Public Eye will aufgrund den Ermittlungen um den «Skandal von Yavatmal» ein Ausfuhrverbot erreichen. Gemäss dem Verein hält sich Syngenta nicht an internationale Richtlinien zum Schutz der Bauern.

sbu

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