Der Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) gilt als gefährlicher Maisschädling und kann in Maiskulturen grossen Schaden anrichten mit Ernteverlusten bis zu 50%. Der Maiswurzelbohrer ist ein Quarantäne-Schädling und muss, gemäss Pflanzengesundheitsverordnung (PGesV), in der Schweiz bekämpft werden. Die Weibchen legen im Spätsommer die Eier in den Boden der Maisfelder ab. Im Mai schlüpfen die Larven. Steht wieder Mais, beginnen die Larven mit dem Fressen der Maiswurzeln. Der Mais fällt um oder stirbt ab. Steht kein Mais, überleben die Larven nicht. Die Larven sind nicht mobil.
laut der Fachstelle Pflanzenschutz des Kanton Berns ist davon auszugehen, dass 2024 im ganzen Kanton Bern die Fruchtfolgeeinschränkungen gelten. Alle betroffenen Landwirtinnen und Landwirte werden im Herbst eine Verfügung zur Fruchtfolgeeinschränkung erhalten.
Es wird empfohlen, generell kein Mais nach Mais auf der gleichen Fläche oder Parzelle zu planen.
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Im Kanton Bern voraussichtlich im 2024 kein Mais auf Mais
Der Maiswurzelbohrer als Quarantäne-Schädling wird im Kanton Bern überwacht. Bereits jetzt wurden in allen Verwaltungsregionen des Kantons Bern Käfer gefunden. Die Fachstelle Pflanzenschutz des Kanton Berns geht davon aus, dass 2024 im ganzen Kanton Bern die Fruchtfolgeeinschränkungen gelten wird.

Ein grosses Netz von Pheromon-Fallen erlaubt die Überwachung des Maiswurzelbohrers. (Bild Agroscope)
(Bild: Agroscope)

Ein grosses Netz von Pheromon-Fallen erlaubt die Überwachung des Maiswurzelbohrers. (Bild Agroscope)
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Hagelzug im Unterwallis zerstört Obsternte
Am späten Abend des 24. Juli 2023 traf ein Hagelsturm die Walliser Talebene von Evionnaz bis Brämis schwer. Für den Obst- und Gemüsesektor sind die Schäden erheblich. Reifes oder kurz vor der Reife stehendes Obst, wie Aprikosen, Pflaumen und frühe Apfelsorten, ist generell stark betroffen.LesenPflanzenMobilmachung in Kloten
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