Maximaler Eigenverbrauch: Wieso lohnen sich Speicherbatterien für Landwirte?

Auf landwirtschaftlichen Betrieben finden sich schon heute zahlreiche Photovoltaikanlagen. Doch sinkende Einspeisevergütungen haben die Kosten-Nutzen-Rechnung in den letzten Jahren verschlechtert.

Hier kommen neue effizientere Speicherbatterien wie gerufen: Sie helfen Landwirten den Eigenverbrauch zu erhöhen und damit Stromkosten zu reduzieren. Zum ersten Mal ist es möglich, den gesamten Eigenverbrauch abzudecken, damit günstigeren Strom zu beziehen und so die entfallene Einspeisevergütungen mehrfach zu kompensieren. Ebenfalls unterstützen Bund und Kantone.

Warum ein Batteriespeicher?

Photovoltaikanlagen produzieren Strom hauptsächlich tagsüber, wenn der Verbrauch auf landwirtschaftlichen Betrieben nicht immer am höchsten ist. Nachts oder in den frühen Morgenstunden wird hingegen oft Strom aus dem Netz bezogen. Ein Batteriespeicher ermöglicht es, den selbst erzeugten Strom dann zu nutzen, wenn er wirklich gebraucht wird.

Speichergrösse und Wirtschaftlichkeit

Für landwirtschaftliche Betriebe bieten sich im Normalfall Speicherbatterien im Bereich von 100 bis 1000 kWh an. Die optimale Speichergrösse hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Tageszeitabhängiger Stromverbrauch: Betriebe mit hohem Strombedarf am Abend oder früh am Morgen profitieren besonders.
  • PV-Anlagengrösse: Eine ausreichend dimensionierte Photovoltaikanlage ist Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung des Speichers.
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Durch sinkende Speicherpreise und steigende Netzstromkosten rechnet sich ein Batteriespeicher immer schneller.
Maximaler Eigenverbrauch: Wieso lohnen sich Speicherbatterien für Landwirte?
Powerbox Hybrid mit Alpvolt Energy Cloud in der Nähe von Steckborn (TG).

Lohnt sich ein Speicher?

Ob sich die Investition in einen Speicher lohnt, hängt stark von der Preisentwicklung am Strommarkt und den Stromkosten ab. Doch die Kosten für Lithium-Batterien sind über die letzten Jahre stark gesunken, so dass in den meisten die Speicherkosten pro kWh deutlich geringer sind als die Differenz aus Einspeisevergütung und Strompreis. Das bedeutet, dass ein Speicher nun zur perfekten Ergänzung zur bestehenden PV-Anlage wird.

Förderung von Batteriespeichern für Landwirte in der Schweiz

Noch mehr lohnt sich der Batteriespeicher, da seit Anfang Jahr neue Förderinstrumente bestehen. In der Schweiz können bis zu 200 CHF pro kWh geltend gemacht werden, 100 CHF von Kanton, 100 CHF vom Bund.

Bei einer Batterie in der Grösse von 100 kWh, macht das immerhin eine Kostenersparnis von 20’000 CHF aus, die sich Landwirte hier sichern können.

Wer von diesen Fördermassnahmen Gebrauch machen will, muss sich beeilen. Sie laufen Ende 2026 aus, weshalb Anträge spätestens bis zum 31. Oktober 2026 eingereicht werden müssen. Voraussetzungen für eine Bewilligung sind unter anderem eine Mindestgröße des Betriebs von 1.0 Standardarbeitskraft (SAK) sowie Investitionskosten von mindestens 20’000 Franken.

Alpvolt’s Powerduo. Die Batterien für die Landwirtschaft

Das Schweizer Unternehmen Alpvolt bietet zwei Batteriemodelle, die 103er und 215er, welche die Speicherbedürfnisse der hiesigen Landwirtschaft passend abdecken kann.

Für bestehende PV-Anlagen, die um eine Batterie ergänzt werden oder für neue PV-Anlagen. Unsere beiden Modelle der Powerbox 103 und 215 können alle Anwendungen auf dem Hof erfüllen.

Finden Sie mehr Infos dazu auf der Alpvolt Website

Maximaler Eigenverbrauch: Wieso lohnen sich Speicherbatterien für Landwirte?
Notstrom und Eigenverbrauchsoptimierung mit der Powerbox Hybrid.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Alpvolt erstellt.