Die Holsteinkuh Granada hat mit ihrer Lebensleistung alle übertroffen

An der Generalversammlung des Ostschweizer Holsteinzuchtverbands wurde Geschäftsführer Josias Meili verabschiedet. Seine Nachfolge ist noch vakant. Eindrucksvoll waren die präsentierten Zahlen der verbands­internen Milchleistungen.

«Trotz guten Milchpreisen und erfreulichen Preisen für Nutz- und Schlachtvieh war es wirtschaftlich ein durchzogenes Jahr. Ein sehr hohes Kostenumfeld und der angetönte Futtermangel drückten auf den Gewinn», sagte Verbandspräsident Stefan Künzle an der Generalversammlung des Ostschweizer Holsteinzuchtverbands, die kürzlich in Münch­wilen stattfand.

Zahlen zeigen beachtliche Milchleistungen

Eindrucksvoll sind die präsentierten Zahlen der verbands­internen Milchleistungen. «27 % aller Betriebe erreichen einen Betriebsdurchschnitt von über 10'000 kg», hielt Geschäftsführer Josias Meili fest. 37 Betriebe weisen einen Betriebsdurchschnitt von 11'000 kg auf, wobei Markus Ziegler mit 14'237 kg und Urban Ledergerber mit 13'482 kg die höchsten Werte erreichten. Weitere 137 Kühe (+ 34) haben eine Lebensleistung von 100'000 kg erreicht. Fast unerreichbar sind die Leistungen der 17-jährigen Granada aus dem Stall von Martin und Dominik Wirth mit 183'045 kg sowie der 15-jährigen Jasmin von Markus Ziegler mit 140'904 kg.

Interne Suche blieb bisher erfolglos

Bei der Geschäftsführung steht ein Wechsel bevor. Seit 2017 führte Josias Meili vom Strickhof diese Arbeit mit viel Herzblut und Leidenschaft aus. Nun übernimmt er den elterlichen Betrieb, verlässt seinen Arbeitsplatz am Strickhof und wird damit auch die Verbandstätigkeit aufgeben. Da der Verband mit dem Strickhof eine Leistungsvereinbarung hat, soll der Nachfolger wieder aus dem Bereich Tierzucht kommen. Gemäss Verbandspräsident Stefan Künzle ist die interne Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin von Meili bisher erfolglos verlaufen, sowohl im Vorstand wie auch unter den Mitgliedern.