Die Glarner Regierung hatte schon in der Vergangenheit mit der landwirtschaftlichen Schule Plantahof in Landquart eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Das funktionierte in den Perioden 2015–2018 und 2019–2022.
Varianten mit Nachbarkantonen geprüft
Im November 2022 wurde für das laufende Jahr 2023 ein weiterer Verpflichtungskredit gesprochen. Gleichzeitig aber prüfte der Kanton alternative Lösungen mit landwirtschaftlichen Schulen in anderen Nachbarkantonen.
Laut der Medienmitteilung des Kantons Glarus seien aber solche Kooperationen aus verschiedenen Gründen nicht infrage gekommen. Im Zuge der Neuverhandlungen der künftigen Vereinbarung mit dem Plantahof konnte das Kostenrisiko des Kantons Glarus besser eingeschränkt werden. Deshalb strebt der Regierungsrat eine weitere Zusammenarbeit mit der Bündner Landwirtschaftsschule an.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, einen Verpflichtungskredit von 648 000 Franken für die landwirtschaftliche Beratung im Zeitraum 2024–2027 zu gewähren.
Maximal 80-%-Stelle
Der Beratungsumfang beschränkt sich auf Arbeitsleistungen im Umfang von maximal 80 % einer Vollzeitstelle. Die Leistungsvereinbarung mit dem Plantahof beinhaltet betriebswirtschaftliche und produktionstechnische Fragen, Hofübergaben, Bauberatung, Milchwirtschaft, Alpwirtschaft, Strategieentwicklung, Expertisen und Projektbegleitung.

