Seit 30 Jahren produziert der Ühlehof eine breite Palette an Lebensmitteln nach dem Bio-Suisse-Standard. Der Erfolg lässt sich sehen: Mittlerweile liefert der Thurgauer Familienbetrieb Früchte, Gemüse, Fleisch und Eier bis nach Zürich. Um die grosse Nachfrage zu befriedigen, entschied Landwirt Hansjörg Studer einen zweiten Stall für 2’000 zusätzliche Hühner zu bauen. Doch die Studers planten von Anfang an mehr als einen Stall: Auf dem Dach des neuen Gebäudes sollte eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. Denn die Eierproduktion ist stromintensiv.
Mehr Unabhängigkeit dank Solarstrom
Damit der Ühlehof so unabhängig wie möglich ist, entschied sich Familie Studer für eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher. Dieser nimmt überschüssigen Strom auf und gibt an regenreichen Tagen und in der Nacht Strom ab. «Mit dem Speicher sind wir im Sommer bis morgens um fünf Uhr eigenständig», sagt Studer. «Und schon um zehn Uhr ist der Speicher wieder voll.»

Leasing ist bilanzneutral
Die Finanzierungs-Lösung kam direkt von der Energiedienstleisterin Agrola, bei der der Ühlehof die PV-Anlage kaufen wollte: Sie schlug ein Investitionsgüter-Leasing in Zusammenarbeit mit Raiffeisen vor. «Beim Leasing handelt es sich um laufende Kosten, die in der Erfolgsrechnung als Aufwand verbucht werden», erklärt Marc Hintermeister von Raiffeisen Schweiz. «Es belastet den Kreditrahmen nicht und ist deshalb eine willkommene Finanzierungsform für Betriebe nahe an der landwirtschaftlichen Belastungsgrenze.»
Flexible Finanzierungslösung
Zudem schont Leasing die Liquidität. «Die eigenen Mittel bleiben unangetastet», sagt Hintermeister, der bei Raiffeisen den Bereich Leasing leitet. Dabei machen Hersteller und Händler ihren Kundinnen neben dem Produkt gleich einen passenden Finanzierungsvorschlag und spannen dafür etwa mit einer Bank zusammen. Im Fall von Agrola und Raiffeisen funktioniert dies so: Die Energiedienstleisterin offeriert ihren Kundinnen und Kunden bei Interesse die Anschaffung auf Leasing. Entscheidet sich eine Landwirtin oder ein Landwirt dafür, stellt Agrola den Antrag an Raiffeisen. Die Bank prüft die Bonität, stellt den Leasing-Vertrag aus und kauft die Anlage bei Agrola. Anschliessend zahlt der Landwirt die Leasingraten direkt an die Bank.

Finanzierung aus einer Hand
Der grosse Vorteil von Vendor-Leasing: «Wir bekommen Produkt und Finanzierung aus einer Hand und müssen nicht selber einer passenden Lösung nachrennen», bringt es Hansjörg Studer auf den Punkt. «Für uns war die Finanzierung genau das Richtige», resümiert der Landwirt. «Ansonsten hätten wir den Hühnerstall vorerst mit teurem eingekauftem Strom betreiben müssen.»
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Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Raiffeisen erstellt.

