Der Grund für Erhöhung der Produktionskapazität von 3S sei die Einführung der neusten Generation von Modulen, verbunden mit einem aktuellen Wachstum des Unternehmens, erklärte Inhaber und CEO Patrick Hofer-Noser im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Standorts.
3S produziert nicht konventionelle Solarmodule für den Weltmarkt, da gibt es günstigere Produktions-Standorte. Die Stärke von 3S liegt bei Modulen, die sich als Dach- oder Fassadenmaterial integrieren lassen.
3S-Module können herkömmliche Ziegel ersetzen und werden mit passend zu den Modulen selbst entwickeltem Montagematerial direkt als Dachhaut verlegt. Es wird also kein Aufnahmesystem benötigt, das kompliziert auf ein bestehendes Dach montiert werden muss.
Wird ein bestehendes Dach saniert oder ein neues gebaut, kann 3S eine wirtschaftliche Lösung sein. Die Dachhaut produziert nicht nur Strom, sie ist auch besonders robust bei Hagelschlag und erreicht die Hagelklasse 5, was als sehr hoher Widerstand gilt.
Die besonders robusten Module werden im 200 Tonnen schweren Laminator, dem Herzstück der neuen Anlage, aus Glas, Solarzellenstrings und Kunststofffolien unter Hitze verpresst.

