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Landfrauen im Notfalltraining

Ein Tageskurs bot Gelegenheit zur Weiterbildung und Auffrischung in Sachen Erste Hilfe.

Erste Hilfe zu leisten, ist obligatorisch. Der oberste Grundsatz bei einem Notfall lautet allerdings: «Ruhig bleiben und zuerst an die eigene Sicherheit denken, bevor einem Patienten geholfen wird.» Zu helfen kann auch schlicht bedeuten, dass die Ambulanz oder die Polizei gerufen wird. Das erfuhren 60 Aargauer Landfrauen von Katrin Prestera und Thomas Burger, Expertin und Experte in Notfallpflege, an einem Notfalltraining am LZ Liebegg in Gränichen.

Plötzliche Notfälle

Der Aargauische Landfrauenverband hatte den Tageskurs organisiert. Die Absolventinnen erhielten für die von Swissgap anerkannte Weiterbildung ein Zertifikat. Vor allem aber wappneten sie sich für die Notfälle, mit denen jeder Mensch plötzlich konfrontiert sein kann, gerade auf einem Landwirtschaftsbetrieb. Sie lernten den Umgang mit Wunden, Blutungen, Quetschungen und Stürzen, das Verhalten bei Unfällen mit Maschinen und allergischen Schocks.

Frauen ticken anders

Sie erfuhren zudem von frauenspezifischen Krankheitsanzeichen. So könnten diffuse Oberbauchschmerzen und Schmerzen im Kiefer bei der Bäuerin Hinweise auf einen Herzinfarkt sein. Nebst der Technik wurden weitere Fragen diskutiert. Etwa, ob man den Grossvater reanimieren soll, obwohl er keine lebensverlängernden Massnahmen will. Auch dazu gaben die Referenten Inputs.

Symptome ernst nehmen

Und schliesslich wurde daran erinnert, psychische Überlastung ebenso ernst zu nehmen wie eine körperliche Verletzung.

Anlaufstelle Erste Hilfe

Eine Anlaufstelle für Erste Hilfe bei psychischer Überlastung bietet beispielsweise der Schweizerische Landfrauenverband. E-Mail hilfe-aide@landfrauen.ch Tel. 056 441 12 63

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