Ertragswert ist Hauptthema bei VSLG

Die Mitglieder des Vereins zum Schutz Landwirtschaftlichen Grundeigentums (VSLG) beschäftigte an der diesjährigen Versammlung die revidierte Anleitung zur Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins zum Schutz Landwirtschaftlichen Grundeigentums (VSLG) fand auf dem Hofgut der Familie Sottas in Epagny FR statt.

Laut Präsident Bruno Riedo hat sich der VSLG konstruktiv und kritisch in den Vernehmlassungsprozess zur Revision der Anleitung zur Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes und den damit verbundenen Änderungen der Verordnung über das bäuerliche Bodenrecht und der Pachtzinsverordnung eingebracht.

Ertragswert steigt bis 20 Prozent

Obwohl das Ergebnis der Arbeitsgruppe die Pächter einmal mehr ungerechtfertigt bevorzuge und andere Anspruchsgruppen benachteilige, kann sich der VSLG zum aktuellen Zeitpunkt damit einverstanden erklären. Die Bewertungslücke müses jedoch in der nächsten Revision mit der AP 22+ dringend korrigiert werden, heisst es in einer Mitteilung. Mit der revidierten und am 1. April 2018 in Kraft getretenen Schätzungsanleitung wird der landwirtschaftliche Ertragswert eines Betriebes zwischen zehn und zwanzig Prozent steigen.

Die Mitglieder wurden in zwei Referaten von Franziska Wirz-Meier vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und Jacques Schaerrer (VSLG) über die Anwendung der neuen Pachtzinse nach der Revision der Schätzungsanleitung und der Pachtzinsverordnung informiert. Zusätzlich wird der VSLG sowohl in der Westschweiz als auch in der Deutschschweiz Weiterbildungen zu diesem Thema anbieten.

Bei den Wahlen wurden Hubert Lombard, Josef Häfliger, Jacques Schaerrer und Peter Andreas Zahn als Vorstandsmitglieder bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Adrian Lüthi.

pd/BauZ