Die amtierende Thurgauer Apfelkönigin, Larissa Häberli, darf ihre Amtszeit um ein Jahr verlängern. Das berichtete das «St. Galler Taglatt» letzte Woche. Nadja Anderes von Thurgau Tourismus, welche die Apfelköniginnen betreut und deren Termine koordiniert, sagte gegenüber der Zeitung, dass die Apfelkönigin um diese Zeit um die 40 Auftritte absolviert haben sollte. Häberli hatte bislang deren zwölf.
Viele Anlässe fanden gar nicht statt
Grund für die wenigen Auftritte ist die Corona-Krise. Weil zahlreiche Events abgesagt wurden, gab es auch für die Apfelkönigin keine Möglichkeit, ihren Aufgaben als Botschafterin des Kantons Thurgau nachzukommen. Deshalb habe man entschieden, die Amtszeit um ein Jahr zu verlängern, begründet Anderes.
Larissa Häberli sagte gegenüber dem «St. Galler Tagblatt», sie sei sehr glücklich, dass sie die Krone ein Jahr länger tragen dürfe. Ihr Arbeitgeber sei ebenfalls einverstanden, dass sie ihr Pensum nächstes Jahr etwas reduzieren könne. Die Pferdepflegerin arbeitet derzeit normal in ihrem 100-Prozent-Pensum bei der Pferde Schmid AG.
Keine Wega, keine neue Königin
Einzigartig ist auch, dass es diese Jahr keine Wahl der Apfelkönigin gibt. Die Wega, wo die Krone jeweils neu vergeben wird, wurde abgesagt. «Eine Apfelköniginnen-Wahl ohne Wega ist unvorstellbar», wird Nadja Anderes im «St. Galler Tagblatt» zitiert. Die Wega, die Weinfelder Gewerbe-Ausstellung, findet jeweils im Herbst statt und ist die grösste Messe im Kanton Thurgau.

