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Berater versprechen: Trotz Corona kommen Landwirte an ihren Spritzplan

Die Planung der Pflanzenbau-Saison läuft. Corona-bedingt ist ein persönlicher Besuch durch den Berater meist nicht möglich. Via Telefon, E-Mail oder Videokonferenz kann der Spritzplan dennoch erstellt werden. Bei dringenden Fällen ist auch ein Besuch möglich, wenn Vorsichtsmassnahmen von beiden Seiten eingehalten werden.

«Normalerweise besuchen wir Landwirte von Mitte Dezember bis Anfang März, um den Spritzplan für die kommende Saison zu erstellen.» Doch aufgrund von Corona müssen sich auch Berater wie Thomas Kim von der Fenaco an die Regeln zur Eindämmung der Pandemie halten.

Homeoffice statt persönlicher Besuch

«Wir machen nun oft Homeoffice, besprechen mit den Landwirten und Landwirtinnen den Spritzplan per Telefon oder per E-Mail. Möglich sind auch Videokonferenzen», so Thomas Kim. Gut ginge das, wenn Landwirte einfache Kulturen wie extensives Getreide, Mais oder Raps anbauen. Wird es aber komplizierter wie bei Gemüse, Zuckerrüben, Obst und Kartoffeln, dann ist laut Kim ein Betriebsbesuch vorteilhaft.

Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind Vorsichtsmassnahmen zu treffen, wenn auswärtige Personen auf den Betrieb kommen. «Wir tragen immer eine Maske und halten möglichst viel Abstand zueinander», so Kim.

Maske tragen, aber richtig

Nach Angaben des BAG muss grundsätzlich eine Maske getragen werden, wenn ein Abstand von 1,5 Metern nicht möglich ist. Die Maske sollte dabei Mund und Nase bedecken und auf keinen Fall unter der Nase oder unter dem Kinn getragen werden. Zusätzlich empfiehlt das BAG:

  • Räumlichkeiten regelmässig zu lüften.
  • Nicht mehr als fünf Personen in einem Raum aufhalten.
  • Kein Besuch bei Symptomen abmachen – sondern sofort testen lassen.

7 Tipps zum richtigen Umgang mit der Maske lesen Sie hier.

Viel Verständnis von den Bauern

Bezüglich der Einhaltung der Massnahmen stossen die Be-rater auf viel Verständnisbei den Landwirten.Es gibt auch ­solche, die darauf bestehen, sie nicht zu besuchen, sondern das Gespräch online durchzuführen. «Zum Beispiel, wenn sie schon mit ­Corona im eigenen Umfeld ­konfrontiert wurden.» Andere ­wiederum wünschen und vermissen den sozialen Kontakt, obwohl ein Besuch nicht unbedingt notwendig wäre. Mit den erforderlichen Vorsichtsmassnahmen nimmt sich aber auch dann der Berater ein bis zwei Stunden für den Landwirt oder die Landwirtin Zeit, je nachdem wie umfangreich der Betrieb ist.

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