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Mit Raupentechnik im Wald unterwegs

Ein Lohnunternehmen aus dem Kanton Schaffhausen setzt im Forst auf ein Spezialfahrzeug von Prinoth. «Wir können diese Maschinen entsprechend auch ideal für das Mulchen von Christbaumkulturen, Obstanlagen oder auch Hecken einsetzen», sagt Inhaber Werner Gysel.

Das Unternehmen Werner Gysel Agro-Dienstleistungen setzt seit Kurzem eine Spezial-Mulchraupe ein, welche auch im anspruchsvollen Gelände im Wald bodenschonend verschiedenste Mulcharbeiten ausführen kann.

Keine leichte Aufgabe

In einem grösseren Waldstück im südlichen Zürcher Weinland ist Werner Gysel von einem Privatwaldbesitzer beauftragt worden, die durch Sturm- und Käferschäden entstandene Kahlfläche mit viel Astmaterial, hohen Stöcken und grosse Brombeerstauden so zu bearbeiten, dass darin Pflege- und auch Pflanzungsarbeiten ausgeführt werden können.

Das am Heck angebaute Mulchgerät kommt mit dem Grosstraktor im flacheren Terrain zum Einsatz.
Das am Heck angebaute Mulchgerät kommt mit dem Grosstraktor im flacheren Terrain zum Einsatz.

Bodenschonend unterwegs

Während im eher flacheren Teil der 360 PS starke Grossschlepper mit dem 2,5 Meter breiten, am Heck angebauten Mulchgerät zum Einsatz kommt, setzt Fachmann Werner Gysel nun seit einigen Wochen zusätzlich auf ein deutlich kleineres Spezialraupenfahrzeug mit 200 PS, den AHWI 200 des italienischen Herstellers Prinoth. An diesem durchaus sehr wendigen Fahrzeug ist an der Front ein zwei Meter breites Mulchgerät angebaut, welches sich sehr bodenschonend einsetzen lässt. «Es kann dank seiner grossen Geländegängigkeit auch in eher unwegsamem Gelände und dank seiner Raupen ohne Bodenverdichtung eingesetzt werden», erklärt Gysel. Mit der Maschine können beispielsweise auch kleinere Stöcke gefräst werden. Zügig werden die Brombeeren gemulcht, damit dahinter die Waldfläche für die Pflanzarbeiten gut betreten werden kann.

Breit aufgestellte Firma

«Die beiden Mulcher sind mit Hartmetallwerkzeugen als Schlegel ausgestattet, welche fest auf der Antriebswelle montiert sind und sich im Einsatz als Forstmulcher sehr gut eignen», erklärt Werner Gysel. Damit erhalten die Maschinen eine sehr hohe Effizienz, welche es auch möglich macht, die Stöcke zu fräsen.

Beide Maschinen können für das «Schwarzmulchen» eingesetzt werden, indem das Erdreich am Oberboden in eine Tiefe von fünf bis maximal zehn Zentimeter bearbeitet werden kann. «Wir können diese Maschinen entsprechend auch ideal für das Mulchen von Christbaumkulturen, Obstanlagen oder auch Hecken einsetzen», sagt Gysel. Nach dem entsprechenden Mulchen lassen sich die Flächen wieder ideal bepflanzen.

Doch das Unternehmen Werner Gysel Agro-Dienstleistungen ist nicht nur spezialisiert im Forst, sondern beispielsweise auch auf das Stockfräsen in Gärten wie auch im Feld. Dazu kommen spezielle Landschaftspflege, landwirtschaftliche Lohnarbeiten wie auch Arbeiten auf dem Bau mit Kran und Bagger. Für all diese Aufgaben steht bei Werner Gysel ein entsprechender Maschinenpark zur Verfügung.

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