Die Leiser AG mit ihren Produkten von Evers und Güttler hat schon lange erkannt, dass nicht nur der Weizenertrag, sondern auch der Grasertrag für eine wirtschaftliche Betriebsführung zählt. Dazu gehört auch die Mäusebekämpfung.

Das Maschinenangebot für die Grünlandpflege wird immer grösser und die Geräte werden für spezifische Einsatzbereich optimiert. Dies zeigte sich auch an der Hausmesse der Leiser AG in Reiden LU. Matthias Anliker ist bei der Leiser AG zuständig für den Verkauf und die Unternehmensentwicklung.

In seiner Tätigkeit hat er viel dazu beigetragen, dass die Grünlandpflege heute für viele Landwirte die gleiche Bedeutung hat wie eine Bestandespflege beim Ackerbau. Der Nutzen von Übersaaten oder Wiesenerneuerungen wurde an früheren Fachveranstaltungen thematisiert und immer mehr Landwirte machen in der Praxis gute Erfahrungen.

Evers belüftet Grasnarbe mit spitzen Klingen

Da auch das Grünland zunehmend unter schwerer Mechanisierung leidet, wird versucht, die Belüftung des Bodens maschinell zu unterstützen. Dazu braucht es Spezialgeräte. Ein Grubber aus dem Ackerbau eignet sich nicht, wenn die Grasnarbe erhalten bleiben soll.

Damit die oberste Bodenschicht bis etwa 18 Zentimeter belüftet werden kann, bietet die Leiser AG den Grasnarbenlüfter von Evers an. An einer Achse sind Klingen angebracht, die hinten und vorne eine Schnittkante haben. Dadurch wird die Grasnarbe trotz aggressivem Eingriff nur wenig beschädigt. In einer Maschinenkombination folgt anschliessend eine Güttlerwalze.

Den Kampf gegen die Mäuseplage aufgenommen

Laut Matthias Anliker hat sich der Grasnarbenlüfter auch als intensiver Mäusebekämpfer bewährt. «Dies hat sich in der Praxis herumgesprochen und war beim Maschinenkauf oft noch der wichtigere Grund als die Bodenbelüftung.»

Die Arbeitswerkzeuge stören die Mäuse und ihre Bauten. Sie besiedeln Grünflächen nämlich gerne, weil sie gegenüber Ackerflächen normalerweise nicht durch Bodenbearbeitung gestört werden. So geht es bei der Grünlandpflege heute nicht mehr nur darum, Mäuseschäden zu sanieren, sondern sie sogar zu reduzieren.