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OLMA


Die Olma ist die grösste Schweizer Publikumsmesse für Landwirtschaft und Ernährung. Seit 1943 wird die Schweizer Messe in St. Gallen durchgeführt. Sie findet jährlich im Herbst im St. Galler Olma-Messegelände statt und dauert elf Tage. Sie beginnt jedes Jahr am Donnerstag vor dem «Gallertag» (16. Oktober), dem Festtag des heiligen Gallus, des Stadtpatrons von St. Gallen statt. Zu den Attraktionen zählen der feierliche Umzug des Gastkantons am ersten Samstag der Olma, der durch die Innenstadt vom Bahnhof zum Gelände führt, sowie der Jahrmarkt. Jedes Jahr ist ein anderer Kanton Ehrengast und präsentiert sich während des Umzuges und der Messe dem Publikum.

Die Messe ist in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen – bei der letzten Olma wurden gegen 360'000 Menschen gezählt. Ursprünglich war die Olma vorwiegend eine Landwirtschaftsmesse, an der Vieh vorgeführt, prämiert und verkauft und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge angeboten wurden. Heute richtet sie sich an ein deutlich breiteres Publikum. Zwar gehört heute immer noch das Vieh zum Höhepunkt, aber auch häusliche Dinge vom Rasenmäher über die Waschmaschine bis zum Mobiltelefon können an der Messe erworben werden.

Tierische Höhepunkte findet man an der Vier-Rassen-Eliteschau. Hier werden eine Auswahl der besten Milchvieh-Kühe der Rassen Braunvieh, Fleckvieh, Holstein und Jersey aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein präsentiert und im Arenazelt ausgestellt. Nach einer letzten Rangierung wird die «Miss Olma» je Milchviehrasse gekürt. Zudem gibt es diverse Rindviehauktionen, an denen man das Portmonee zücken darf sowie das legendäre Olma-Schweinerennen.

Aber nicht nur die Grossen kommen auf ihre Kosten, sondern auch die kleinen Besucher unter ihnen. In der Kleintier-Arena warten Kleintiere auf ihre Streicheleinheiten und Ziegen darauf «geschöppelt» zu werden. Kinder von 8 bis 12 Jahren können ein Kalb aus dem Stall ihrer Eltern vorstellen. Am Nationalen Jungzüchter-Tag präsentieren Jugendliche ein züchterisch wertvolles Braunvieh-Rind oder am Nationalen Jungrichter-Wettbewerb rangieren Jungzüchterinnen und Jungzüchter Elitekühe in 5 Abteilungen.

Grosse Bekanntheit haben die Degustationshallen 4 und 5, in denen von den Ausstellern Wein und Bier zur Degustation und zum Konsum angeboten werden. Brauereien und Weinhändler aus der ganzen Schweiz sind vertreten.

Als traditionell landwirtschaftlich orientierte Veranstaltung hat auch das Brauchtum noch einen hohen Stellenwert. Regelmässig finden Trachtenschauen, Alphornkonzerte und Jodlerkonzerte statt.

Neben den regulären Ausstellern gibt es jedes Jahr auch eine Vielzahl von Sonderschauen zu einem bestimmten Thema wie z. B. Wissenswertes zum Thema Mutterkuhherden und Wanderer oder Erneuerbare Energien.

Die Olma-Messe ist während den elf Tagen täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Tageseintritt für Erwachsene kostet Fr. 17.-, für Lernende, Studenten, IV-Bezüger Fr. 12.- und für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahre Fr. 10.-. Die Familienkarte (1-2 Erwachsene und max. 4 Jugendliche von 6-15 Jahre) ist für Fr. 45.- erhältlich. Ab 17 Uhr kann eine Abendkarte (einmaliger Eintritt) für Fr. 11.- erworben werden. Für alle elf Tage kostet der Eintritt für Erwachsene Fr. 49.- und für Jugendlich (6-15 Jahre), Lernende, Studenten, AHV-IV-Bezüger Fr. 30.-.

Die Olma-Messe kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Wer beim Billet für An- und Rückreise gleich das Messeticket kauft, erhält mit dem RailAway-Kombi-Angebot 20% Rabatt auf das Messeticket. Dieses Angebot lässt sich mit jedem Fahrausweis kombinieren. Infos unter sbb.ch/olma. Wer nicht mit dem ÖV anreist, kauft das Ticket am besten unter olma.ch/tickets und spart damit die Wartezeit vor den Messekassen.

Wer mit dem Auto kommt, benutzt den gebührenpflichtigen Grossmarkplatz Breitfeld, der signalisiert wird. Die Parkgebühr pro PW und Tag beträgt Fr. 20.-. Darin sind der Bustransfer zum Messegelände und zurück für alle Autoinsassen inbegriffen.

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