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Nachhaltigkeit


Für Nachhaltigkeit gibt es viele Definitionen. Grundsätzlich hat sie drei Dimensionen: Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Nachhaltigkeit wird oft als Schnittebene dieser Dimensionen gezeigt, sie soll also gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und umwelttechnischen Ansprüchen genügen. Hinzukommt eine Zeit- und eine geographische Dimension. Das Handeln in einer Region der Welt darf das Leben in einer anderen nicht negativ beeinflussen (die Nord-Süd-Problemantik zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern).

Etwas gilt per Definition als nachhaltig, wenn es die Bedürfnisse der heutigen Generation deckt, ohne dabei nachfolgende Generationen daran zu hindern, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Wer nachhaltig lebt, verbaut also weder seinen Kindern noch Enkeln ihre Zukunft. Daher spricht man manchmal auch von enkeltauglichem Handeln, weil es keine negativen Auswirkungen auf das Leben in der Zukunft hat.

Der Landwirtschaft kommt bei der Nachhaltigkeit eine grosse Rolle zu. Sie befindet sich ebenfalls im Spannungsfeld zwischen Umwelt oder Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Es lohnt sich aber, in eine nachhaltige Produktion zu investieren, denn dadurch bleiben Produktions- und Lebensgrundlagen auch längerfristig erhalten.

In der Wirtschaft gelten Unternehmen je nach Konzept erst dann als wirklich nachhaltig, wenn sie auch ihr Kerngeschäft entsprechend ausrichten. Man soll nicht Geld verdienen, um es dann in Nachhaltigkeit zu investieren, sondern auf nachhaltige Art und Weise zum Geld kommen.

In der Schweiz ist die Nachhaltigkeit in der Bundesverfassung verankert. Sie hat ihre Wurzeln in der Schweizer Forstwirtschaft. Dort wurde einst festgelegt, dass der Wald nachhaltig zu nutzen sei. Man dürfe nicht mehr Bäume fällen, als innert nützlicher Frist wieder nachwachsen können. Nur so können langfristig gute Holzerträge gesichert werden.

 

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