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Food Waste


Food Waste ist der englische Begriff für Lebensmittel-Verschwendung. Heute redet man meist von Food Waste, um verschwendete oder verlorene Esswaren zu bezeichnen, statt den deutschen Ausdruck zu verwenden.

Dabei, was als Food Waste gelten soll, gehen die Meinungen auseinander. Manche sind der Ansicht, wenn Lebensmittel für die menschliche Ernährung oder Essensreste durch Tiere oder in Biogasanalgen verwertet werden, handele es sich nicht um Food Waste. Für andere sind Esswaren verloren oder verschwendet, sobald sie nicht mehr auf Tisch landen.

Mehr als ein Drittel der Lebensmittel-Verluste geschieht in den Haushalten, etwa wenn Produkte wegen Erreichens des Verfalls- oder Mindesthaltbarkeitsdatums direkt entsorgt werden. Dabei sind abgelaufene Joghurts und ähnliches meist noch lange nach diesem Zeitpunkt geniessbar. Das Gleiche gilt auch für Frischware, die länger in der Auslage liegenbleibt. Einen welken Salat oder leicht gelben Brokkoli kaufen die meisten Kunden nicht mehr. Grosspackungen zu tiefen Preisen verleiten überdies dazu, mehr zu kaufen, als man vor Verfall der Ware essen oder zubereiten kann.

Ein weiterer Teil der produzierten Nahrungsmittel in der Schweiz geht zwischen Feld und Einkaufswagen verloren. Gründe dafür sind unter anderem strenge Vorgaben von Abnehmern zum Aussehen bzw. der Grösse von Früchten und Gemüse. «Zu kleine» oder «zu grosse» Kartoffeln werden genauso wenig akzeptiert, wie schorfige Äpfel oder zweibeinige Karotten.

Bäuerinnen und Bauern können die Handelsnormen umgehen, indem sie ihre Produkte direkt vermarkten. Ausserdem gibt es Organisationen, die sich die Vermeidung oder Reduktion von Food Waste zum Ziel gesetzt haben und gezielt von anderen abgelehnte Ware zu einem reduzierten Preis verkaufen.   

In der Verarbeitung kommt es zu Food Waste, wenn in einem Herstellungsprozess nicht alle Nebenprodukte verwertet werden (können). Beispiele sind etwa Molke aus der Käseherstellung oder unedle Stücke und Innereien in Schlachtbetrieben.

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