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Burnout


Der englische Begriff Burnout bedeutet «Ausbrennen». Der Name ist Programm, meint ein Burnout doch einen Zustand seelischer bzw. mentaler Erschöpfung. Die Symptome ähneln einer Depression: Antriebslosigkeit, Gefühle der Überforderung, reduzierte Leistungszufriedenheit. Der aktuellsten Definition zufolge bezieht sich ein Burnout ausschliesslich auf Erfahrungen am Arbeitsplatz. Ob man das Ausbrennen als Krankheit bezeichnen sollte oder nicht, ist umstritten.

Die Auslöser für das Ausbrennen können vielfältig sein. Zum Beispiel können chronische Überforderung und Stress krank machen und in einem Burnout enden. Den Betroffenen fällt der Weg aus dem Zustand der Erschöpfung oft schwer, man braucht lange, um zu seiner alten Form zurückzufinden. Nicht selten krempelt jemand nach einer Psychotherapie sein Leben um und orientiert sich beruflich neu. Burnouts oder Depressionen tauchen dann als Brüche in der Biographie auf, die schlussendlich aber den Weg in eine neue Richtung eröffnen können.

Burnouts werden auch als ein Symptom der vorherrschenden Leistungsgesellschaft gesehen, die von Wettbewerb und Konkurrenzdruck beherrscht wird. Viele haben das Gefühl, kaum genug leisten zu können. Arbeit ist schon fast per Definition anstrengend, besonders in der Landwirtschaft. In der Schweiz leiden 12 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte an einem Burnout, im Landesdurchschnitt sind es sechs.

Damit sind Bäuerinnen und Bauern also doppelt so häufig betroffen, wie ein Durchschnitts-Schweizer. Dabei ist davon auszugehen, dass nicht die grosse körperliche Belastung Schuld ist an dieser Entwicklung, sondern der emotionale und mentale Stress, der z. B.  durch Anbaurisiken und wenig Mitbestimmung auf den Märkten entsteht.  

 

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