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Biodiversität


Biodiversität meint die Vielfalt des Lebens. Sie umfasst Diversität auf Ebene des Erbguts, der Arten und der Ökosysteme. Die Forschung hat mehrfach gezeigt, dass Biodiversität viele Vorteile hat. Das Prinzip dahinter: Die (biologische) Schwäche des einen wird durch die Stärke des anderen ausgeglichen. Wenn auf einer Wiese viele verschiedene Gräser und andere Pflanzen wachsen, ist der Ertrag stabiler. Auch bei Trockenheit kann ein guter Zustand erhalten bleiben.

Auch hohe Biodiversität beim Weidevieh kann vorteilhaft sein, denn Ziegen, Schafe oder verschiedene Rinderarten bevorzugen unterschiedliche Pflanzen. So können Weiden gleichmässiger und effizienter genutzt werden.

Biodiversität oder Artenvielfalt und auch Lebensräume sind bedroht nicht leicht zu erhalten. Ein Beispiel ist die Vergandung: wenn eine ökologisch wertvolle Wiese von Büschen und Bäumen überwuchert wird, können Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum verlieren. Denn viele Insekten, Kleintiere, Blumen und Kräuter sind auf offene Standorte angewiesen und können ohne passende Lebensräume aussterben. Hier spielt eine extensive Nutzung durch Beweidung eine wichtige Rolle; z. B. können Engadiner Schafe Grünerlen zurückdrängen. Denn viele Alpweiden sind durch Grünerlen von der Verbuschung bedroht.  

Heute ist die Vielfalt des Lebens ein grosses Thema. Leider nicht nur, weil man immer mehr über die positiven Effekte der Biodiversität herausfindet. Vielmehr bereitet der schnelle Verlust von Arten in Ökosystemen weltweit Sorgen, viele sind vom Aussterben bedroht. Manche sprechen vom sechsten Massenaussterben in der Geschichte der Erde. Die Wissenschaft ist zum Schluss gekommen, dass Pflanzen, Tiere und andere Lebewesen in rasantem Tempo verloren gehen, viel schneller als in früheren Zeiten. Menschen dominieren mittlerweile praktisch jeden Lebensraum und haben ihn z. T. drastisch verändert. Fragmentierte Habitate, eintönige Landschaften, intensive Landwirtschaft und die Versiegelung des Bodens durch wachsende Siedlungen setzen die Natur unter Druck. Als Folge davon sind Teile der biologischen Vielfalt verloren gegangen.

Bäuerinnen und Bauern gehen neue Wege und arbeiten vermehrt mit der Biodiversität. Sie verwenden Mischkulturen, säen Blüh- oder Ackerschonstreifen, legen Steinhaufen oder Hecken an und verwenden Pflanzenschutzmittel rücksichtsvoll oder arbeiten mit biologischer Schädlingsbekämpfung.  Für ihre Bemühungen werden sie mit Direktzahlungen und besser funktionierenden Ökosystemen belohnt.

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