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Bienen


Bienen gehören zu den bekanntesten Insekten. Kinder kennen sie als Biene Maya, als Bild vom Honigglas und gestreiftes Insekt, mit dem man spätestens nach dem ersten Stich vorsichtig umgeht. Für Allergiker kann ein Bienenstich tödlich enden, für alle anderen ist er vor allem schmerzhaft. Berühmt sind Bienen nicht nur für ihren Stachel, sondern auch für ihr fleissiges Sammeln von Nektar und Pollen, ihr Leben in einem Stock und die Abhängigkeit von einer Königin.

Das Bienensterben beschäftigt derzeit Landwirtinnen und Landwirte, Imkerinnen und Imker, Forschende und Private. Die fliegenden Sympathieträger kämpfen mit der Varroa-Milbe und können durch Pflanzenschutzmittel oder Mähmaschinen geschädigt werden. Zudem mangelt es mancherorts an geeignetem Lebensraum. Dass teilweise ganze Bienenvölker eingehen, hat nicht nur Konsequenzen für die Honigproduktion. Schliesslich sind Bienen wichtige Bestäuber, sowohl die wilden als auch die domestizierten bzw. gezüchteten Arten. Um sie zu schützen, sollten z. B. Kulturen nach der Blüte gespritzt und angrenzende Pufferzonen zu blühenden Parzellen eingehalten werden.

Mittlerweile gibt es immer mehr Hobbyimker in Städten, die zum Beispiel auf Dächern Bienen halten. Auf Balkonen und in Gärten oder Parks finden die Insekten genügend Nektar und Pollen zum Sammeln. Tatsächlich hat es bisweilen in der Stadt ein grösseres und zeitlich stabileres Angebot an blühenden Pflanzen als auf dem Land.

Wildbienenhotels sind beliebt und sollen den vielen Insekten Unterschlupf bieten, die unter der Bezeichnung Wildbienen zusammengefasst sind. Dabei winkt zwar kein Honig als Belohnung, aber immerhin das gute Gefühl, etwas gegen das Insektensterben unternommen zu haben und einen Beitrag zur Biodiversität zu leisten. 

Biene ist nicht gleich Biene, das gilt auch für Honigbienen. Hier unterscheidet man verschiedene Rassen, wobei die einheimische Dunkle Biene (Apis mellifera) zeitweise unter Druck geriet, da Schweizer Imker vermehrt die als ruhiger geltende Kärntner Biene (Apis mellifera carnica) einsetzten. Diese stammt aus Osteuropa. Eine zweite einheimische Honigbienenart ist Apis mellifera ligustice im Süden der Schweiz. Für den Erhalt der Dunklen Biene wurden Schutzgebiete eingerichtet.

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