Schweiz-International
Publiziert: 17.02.2017 / 15:11
Eidgenössisches: Helfer werden nicht reich

Die Organisatoren des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests vom vergangenen Sommer in Estavayer haben am Freitag eine positive Schlussbilanz gezogen. Sie konnten den rund 6000 Helferinnen und Helfer aus 240 Vereinen einen Lohn zahlen: zehn Franken pro Arbeitsstunde.

"Bosseur" prangte am "Eidgenössischen" auf den Leibchen der Helfer, auf Schweizerdeutsch heisst das soviel wie "Chrampfer". Und hart gearbeitet haben sie alle, die 6000 Männer und Frauen, die dafür sorgten, dass am 44. Schwing- und Älplerfest alles wie am Schnürchen klappte. 64'000 Arbeitsstunden kamen so zusammen.

Ende August 2016 besuchten rund 280'000 Besucherinnen und Besucher das "Eidgenössische" in Estavayer und frönten dem Schwingsport. Auf dem 90 Hektaren grossen Festgelände herrschte auch neben der grossen Arena Hochstimmung. Das Wetter war prächtig und heiss. Schwingerkönig wurde der Berner Oberländer Matthias Glarner.

ESAF wirkt verbindend

Das "Eidgenössische" am Röstigraben hat Romands und Deutschschweizer zusammengebracht. Auch diese Herausforderung habe man gemeistert, betonten die Organisatoren am Freitag vor den Medien in Granges-Paccot.

Zu einer Schlussbilanz gehören natürlich auch immer Zahlen: so stammten rund 80 Prozent der Helfer aus der Region, 72 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen in den Kantonen Freiburg und Waadt. Insgesamt verputzten die Festbesucher 2795 Kilo Brot und 58'000 Würste. Darüber hinaus rannen 240'000 Liter Bier durch die durstigen Kehlen.

sda

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