Bauernzeitung | Logo | Home
Schweiz-International
Publiziert: 08.03.2019 / 12:39
Rohmaterial für Würste massiv teurer

Nachdem die Rohmaterialpreise für Wurstwaren seit der letzten Anpassung im Jahr 2014 nur geringen Schwankungen unterworfen waren, hat sich die Situation seit Jahresbeginn massiv verändert. Der Schweizer Fleischverband fordert nun höhere Preise für Wurstwaren.

Der starke Preisanstieg liege an der Hitzeperiode im letzten Sommer, wie der Schweizer Fleischverband mitteilt. Wegen der Hitze wurden viele Kühe geschlachtet und daher 40 Prozent weniger Kuhhälften importiert. Die Preise für Rindswurstfleisch sind aus diesen Gründen seit Jahres­beginn rund 1 Franken 50 pro Kilogramm gestiegen.

Genügend Angebot für Konsumenten garantieren

Weiter ist auch beim Schweinefleisch nach Jahren des Überangebots das Angebot etwas gesunken. Dadurch sind die Schlachtschweinepreise angestiegen und damit auch die Schweinewurstfleischpreise. Der Schweizer Fleisch-Fachverband fordert nun eine Preiserhöhung für Wurstwaren von 7 bis 10 Prozent um den Konsumenten genügend Fleischwaren anbieten zu können.

asa

Spannende Geschichten per E-Mail erhalten

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten aus der Landwirtschaft, unterhaltsame Videos, die neuesten Marktpreise und aktuelle Stellenangebote: Melden Sie sich jetzt kostenlos für den Newsletter an.

Ähnliche Artikel

Zarter Optimismus bei den Emmentaler-Milchproduzenten

Die Milchmenge sinkt, die Verkaufszahlen sind 2019 gestiegen und die Branchenorganisation lanciert eine neue Strategie: Die gebeutelte Emmentaler-Szene zeigt sich verhalten optimistisch im Hinblick auf die Zukunft.
08.03.2019

Neuer Präsident bei den Lohnunternehmern

Neuer Präsident des Schweizer Lohnunternehmer-Verbandes ist Oskar Schenk aus Schwarzenburg BE. Er löst Nicolas Pavillard ab, der zusammen mit Markus Schneider aus dem Vorstand zurücktrat.
08.03.2019

Ihr Beitrag wird überprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.