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Schweiz-International
Publiziert: 15.03.2019 / 08:49
Österreichische Bauern kämpfen für Anbindehaltung

In Österreich ist die Anbindehaltung für Rinder ab 2020 verboten. Einige Bauern gefällt dieses Verbot gar nicht. Sie wehren sich nun mit einer Image-Kampagne.

Das Anbindeverbot sorgt bei einigen österreichischen Bauern für rote Köpfe, wie topagrar.at berichtet. Der Verein Interessensgemeinschaft (IG) Anbindehaltung soll nun das Image der Anbindehaltung aufpolieren. Man wolle die positiven Aspekte der traditionellen Haltung aufzeigen. In der Schweiz besteht bereits eine ähnliche Organisation - die Interessensgemeinschaft Anbindestall.

Mindestens 90 Tage draussen

Ab 2020 dürfen Rinder in Österreich nicht mehr länger als sechs Monaten dauerhaft in der Anbindehaltung gehalten werden. Landwirte, die ihre Tiere nicht mindestens 90 Tage im Jahr draussen halten können, müssen eine Ausnahmebewilligung beantragen.

asa

Raus-Programm

In der Schweiz wird die Anbindehaltung mit dem Raus-Programm benachteiligt. Nur wer seine Rinder zwischen dem 1. Mai und 31. Oktober mindestens 26 Tagen pro Monat Auslauf ermöglicht, bekommt Raus-Prämien.

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