Bauernzeitung | Logo | Home
Pflanzenbau
Publiziert: 08.01.2019 / 16:58
Eine neue Krankheit bedroht Zuckerrübenanbau

Bei den Zuckerrüben tut sich einiges: Eine neue Krankheit mit dem Namen Syndrome Basses Riches (SBR) sorgt für einen Drittel weniger Zucker.

Vor allem in der Westschweiz wütet die Krankheit in grossem Masse. Dort ist schon eine Fläche von 2500 Hektaren betroffen. «Dies könnte das Ende für den Zuckerrübenanbau in der Westschweiz bedeuten», befürchtet Samuel Jenni von der Schweizerischen Fachstelle für Zuckerrübenanbau in Aarberg.

SBR wird durch die Schilf-Glasflügelzikade übertragen, welche von Frankreich her in die Schweiz einwanderte und dafür sorgt, dass Ende Juli die Zuckerrübenblätter zitronengelb werden. Die Herzblätter werden schmal und asymmetrisch. Bis jetzt gibt es kein Insektizid gegen den Schädling. Mit aller Wahrscheinlichkeit bahnt sich nun die Glasflügelzikade den Weg Richtung Berner Seeland und weiter in östliche Rübenanbaugebiete, mehrere Kilometer pro Jahr.

pf

Lesen Sie mehr dazu in der BauernZeitung vom 11. Januar 2019. Hier geht es zu den Abos.

Spannende Geschichten per E-Mail erhalten

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten aus der Landwirtschaft, unterhaltsame Videos, die neuesten Marktpreise und aktuelle Stellenangebote: Melden Sie sich jetzt kostenlos für den Newsletter an.

Ähnliche Artikel

Zuckerwarenproduzenten befürchten teureren Zucker

Schweizer Süssigkeiten sind im Ausland stärker gefragt. Während Schweizer Konsumenten weniger naschen, greifen Amerikaner, Deutsche und Franzosen vermehrt nach Zuckerwaren "made in Switzerland". 2017 setzte die Industrie dank mehr Exporten 5,6 Prozent mehr um.

02.03.2018

Zu wenig Schweizer Zucker

Die Produktion von Schweizer Zucker fällt dieses Jahr äusserst tief aus. Nur rund 195'000 Tonnen können in den Zuckerfabriken aus den 1,26 Millionen Tonnen Zuckerrüben hergestellt werden. Durch importierte 90'000 Tonnen Rüben konnte die Produktion in Frauenfeld gesteigert werden, so dass die gesamte Zuckerproduktion ungefähr auf dem Niveau der schwächeren letzten Jahre liegt.

02.12.2018

Ihr Beitrag wird überprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.