Der Schauplatz Eyschachen in Altdorf war am Mittwoch Treffpunkt von sieben Ziegen- und einer Schafrasse, erstmals waren nur Weisse Alpenschafe (WAS) auf Platz. Dabei war die Auffuhr bei den Ziegen leicht gestiegen, bei den Schafen leicht gesunken.

Doppelt jubeln konnten Edy und Ruth Baumann, Altdorf. Sie durften nicht nur den Titel der Jungmiss entgegennehmen, sondern gewannen mit glatten fünf Kategoriensiegen auch den Kollektionspreis. Zeus, der Mister, kommt aus dem Stall von Thomas Epp, Silenen. Jungmister ist Ferdi von Hanspeter Bricker, Unterschächen. Einzig bei der Miss war sich das Expertenkomitee nicht ganz einig: «Wir können nicht zwei Schafe zur Miss machen.» So erhielt zuletzt Nea von Armin Jauch, Attinghausen, die begehrte Auszeichnung. 

Enge Entscheidung, erfahrene Siegerin

Der Kollektionspreis der Toggenburgerziegen ging an Damian und Ruedi Kempf, Altdorf, derjenige der Gemfarbigen Gebirgsziegen an Tino und Valo Gisler, Bürglen. Diese errangen auch gleich vier von fünf Schöneuterpreisen sowie mit Melanie den Titel Miss Saanenziege. Sie überzeugte den Experten Sandro Gmür vor allem im Nacheuter, das hoch und breit aufgehängt ist. Matthias Stadler, Altdorf, vermochte sich mit Ursula ebenfalls einen Schöneutertitel zu ergattern, jenen der älteren Gemsfarbigen Gebirgsziegen.

Zur  Miss Toggenburger gekürt wurde Sali von Marco Herger aus Schattdorf. Dazu Experte Martin Keller: «Eine sehr ausgeglichene Ziege mit dem wahrscheinlich besten Fundament heute.» Bei der Wahl zur Miss Gemsfarbige Gebirgsziegen entschieden wiederum Nuancen: Die Experten Samuel Amstutz und Carli Cathomas entschieden sich schlussendlich aufgrund der korrekteren Zitzen für Uriella von Theo und Toni Kempf aus Attinghausen. Sie hatte diesen Titel bereits ein Jahr zuvor gewonnen.

Andrea Gysin

 

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