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Lebenshilfe
Publiziert: 07.06.2018 / 12:06
Sonnenschutz: 5 Tipps gegen Sonnenbrand bei Kindern

Nun sind sie wieder da, die langen und warmen Tage, die jeden an die Sonne lockt - vor allem Kinder - um draussen zu spielen und zu geniessen. Kinderhaut ist empfindlich und muss besonders geschützt werden.

Schatten vor Sonne

In der Regel braucht es nur kurze Zeit, also keine 10 Minuten, bis einzelne Hautzellen geschädigt sind. Deshalb direkte Sonnenstrahlung meiden. Wenn möglich, insbesondere die Mittagszeit, im Haus oder im Schatten verbringen. Generell gilt: Schatten der Sonne vorziehen.

Mehrmaliges Eincremen

Sonnencreme grosszügig auftragen. Ein mehrmaliges Eincremen über den Tag verteilt ist wichtig, weil Kinder oft sehr aktiv sind und deshalb rasch schwitzen. Wenn sie mit Sand spielen, ist das für die Haut wie ein Peeling und der Sonnenschutz wird reduziert. Wasserfeste Sonnenschutzmittel nach dem Baden erneut auftragen.

UV-Kleider

UV-Kleider sind für den Aufenthalt am Wasser sinnvoll, vor allem wenn gute Schattenplätze fehlen. Sie ersetzen aber nie das Eincremen. Wenn die UV-Kleider nass sind, sollten sie gewechselt werden, da sie das Microklima der Haut negativ beeinflussen und zu mechanischer Reizung der Haut führen können.

 

Qualität der Produkte

Eine teure Sonnencreme aus der Drogerie oder eine günstige Creme aus dem Warenhaus? In der Regel sind Produkte aus Drogerien teurer, jedoch transparenter was Inhaltsstoffe anbelangt. Bei Kindern die unter Hauterkrankungen leiden, wie beispielsweise Neurodermitis, ist eingeprüftes Produkt aus der Drogerie empfohlen

Nur Sonnenschutzmittel mit rein physikalischen Filtern verwenden (Zinkoxyd, Titandioxyd).

Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder mehr verwenden, das vor UVB und UVA schützt. Beachten: Auch Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor sind kein Freipass für einen unbeschränkten Aufenthalt an der Sonne.

Eltern sind Vorbild

Sonnenhüetli, Sonnencremes, Sonnenbrillen werden empfohlen, doch Kinder sind oft nicht begeistert davon und lehnen diese Schutzmassnahmen ab. Eltern und älteren Geschwistern sollten deshalb gute Vorbilder sein und sich wie die Kleinen vor der Sonne schützen. So werden Sonnencreme, Hüetli und Sonnenbrillen zur Selbstverständlichkeit.

Ursina Berger-Landolt/BauZ

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Krebsliga.

Was tun bei Sonnenbrand?

  • Die Haut regelmässig mit einer feuchtigkeitspendenden Lotion eincremen, die rasch einzieht,
  • allenfalls zusätzlich gewisse Bereiche mit kalten, feuchten Tüchern etwas kühlen (10 Minuten, dann erneuern und nicht das ganze Kind aufs Mal in kalte Tücher wickeln).
  • Wenn sich Blasen bilden, wie bei einer Verbrennung mit einem Wundgel (zum Beispiel Octenisept-Gel) die Haut behandeln. 
  • Bei schwerem Sonnenbrand nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.
  • Allgemein: dem Kind genügend Flüssigkeit zum Trinken anbieten, konsequent im Schatten oder im Haus aufhalten. 
  • Das Wichtigste ist jedoch, Sonnenbrand zu verhindern!  

ub

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