Bauernzeitung | Logo | Home
Schweiz-International
Publiziert: 13.12.2018 / 09:01
Doris Leuthard will transparenten Klimaschutz

Bundesrätin Doris Leuthard hat sich heute an der UNO-Klimakonferenz in Katowice (Polen) für eine griffige Umsetzung des 2015 beschlossenen Klimaübereinkommens von Paris eingesetzt.

«Es ist höchste Zeit für verbindliche Regeln», betonte die Uvek-Vorsteherin in den Verhandlungen mit den Ministerinnen und Ministern anderer Länder, wie es in einer Mitteilung des Bundes heisst.

Bundesrat will wirksame Umsetzung

Gemäss dem Mandat des Bundesrats engagiert sich die Schweizer Delegation für Regelungen, die eine wirksame Umsetzung des Pariser Übereinkommens garantierten.

So solle das Regelwerk einheitliche Vorgaben zur Beschreibung des nationalen Reduktionsziels sowie für die Anrechnung der Emissionen und der erzielten Emissionsverminderungen schaffen, die weltweit gelten – für arme Länder ebenso wie für die grossen Emittenten, heisst es weiter.

Schlupflöcher verhindern

Enthalte das Rules Book zu viele Schlupflöcher, werde die Schweizer Delegation keinen Kompromiss mittragen, sagte Bundesrätin Leuthard. «Transparenz schafft das nötige Vertrauen und damit die Basis für die schrittweise Erhöhung der Anstrengungen, die es braucht, damit wir die Klimaveränderung begrenzen können», sagte die Uvek-Vorsteherin.

Auch plädierte sie für eine klimafreundlichere Gestaltung der Finanzflüsse. Es brauche mehr Anreize, damit in erneuerbare statt fossile Energien investiert werde.

asa

Spannende Geschichten per E-Mail erhalten

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten aus der Landwirtschaft, unterhaltsame Videos, die neuesten Marktpreise und aktuelle Stellenangebote: Melden Sie sich jetzt kostenlos für den Newsletter an.

Ähnliche Artikel

7 junge Ideen für die Landwirtschaft

An der Fachhochschule für Agrar- Forst und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) präsentierten heute 7 Forscher ihre Ideen für die Landwirtschaft von morgen.
22.03.2019

Palastrevolte bei der IG Bio Weide-Beef

Die IG Bio Weide-Beef hat an der kürzlichen GV den Präsidenten abgewählt und zwei Drittel des Vorstands verloren. Hintergrund ist die Anerkennung der Migros-Tochter Micarna als Vermarkterin. Das wollte sich ein Teil der Produzenten und der bisherigen Vermarkter nicht bieten lassen.
22.03.2019

Ihr Beitrag wird überprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.