Zentralschweiz
Publiziert: 14.02.2018 / 09:47
182 Bauernhofkatzen kastriert

Der Tierschutzverein Kanton Luzern hat in den vergangenen Monaten 182 Büsis auf 47 Bauernhöfen in der Gemeinde Hergiswil LU kastriert. Unterstützt wurde die Aktion mit Mitteln aus dem Katzenkastrationsfonds des Schweizer Tierschutz (STS).

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat der Tierschutzverein Kanton Luzern auch diesen Winter eine gross angelegte Bauernhofkatzen-Kastrationsaktion durchgeführt - dieses Mal im Luzerner Hinterland am Napf. Zwischen dem vergangenen November und Anfang Februar kamen 100 Kätzinnen und 82 Kater unters Messer, wie der Verein am Dienstag mitteilt. Während dieser Zeit waren die Preise für eine Kastration stark vergünstigt. Bauern und Bäuerinnen zahlten 30 Franken pro Tier, gleichzeitig wurden die Büsis auch gleich noch geimpft und entwurmt. Den Rest übernahmen der Luzerner Tierschutzverein, der STS und Tierärzte.

Die Aktion sei ein grosser Erfolg gewesen, sagt Vereinspräsident Josef Blum laut einer Medienmitteilung, und das zeuge von der zunehmenden Einsicht der Bauernschaft, «dass Kastration die einzig sinnvolle Lösung ist - bevor einem der Katzenbestand über den Kopf wächst».

jw

Ähnliche Artikel

Katzen müssen nicht kastriert werden

Katzen sollen in der Schweiz nicht kastriert werden müssen. Der Ständerat hat am Donnerstag eine Petition mit diesem Anliegen abgelehnt.

15.12.2016

Tierschützer entsetzt: Bauer tötet Katze

Tierschützerinnen fanden am Wochenende auf einem Bauernhof im Kanton Schwyz eine offenbar erschlagene Katze. Das sei leider kein Einzelfall. Sie suchten das Gespräch mit dem Bauern - ohne Erfolg.

12.09.2017
Keine Kommentare

Ihr Beitrag wird überprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.