Schweiz-International
Publiziert: 20.04.2017 / 15:47
Bewährtes Frauen-Netzwerk mit frischen Ideen

Mit neuen Projekten will der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband bekannter werden, die interne und externe Kommunikation verbessern und Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

So vielfältig wie die Schweizer Landwirtschaft präsentierten sich die über 200 Frauen an der 86. Delegiertenversammlung des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes (SBLV), die heute stattfand. Nach wie vor gehört der SBLV mit rund 58 000 Mitgliedern in 28 Sektionen zu den grössten Frauenverbänden der Schweiz. Doch sinkende Mitgliederzahlen machen sich auch hier bemerkbar. „Unsere Herzen und Köpfe sind übervoll von guten Ideen und unsere Taschen nur fast leer“, erklärte Präsidentin Christine Bühler in ihrem Eröffnungsreferat. Denn auch wenn die Finanzen nicht üppig spriessen, hat der SBLV im laufenden Jahr einiges vor.

So will der SBLV die Kommunikation mit den Sektionen und den Mitgliedern gezielt stärken und fördern. Zum einen wird eine zentrale Mitglieder-Datenbank getestet. Zum anderen informiert der Verband via Newsletter, Homepage und Facebook über seine Aktivitäten und zeigt damit wo und wie er sich für die Interessen der Bäuerinnen und Landfrauen einsetzt.

Neu ist auch das Projekt „Hilfe und Unterstützung für Frauen und Männer auf dem Land“, das der SBLV im Herbst lancieren will. Auf www.landfrauen.ch soll ab Herbst eine Fachperson-Liste aufgeschaltet werden, die speziell auf die Bedürfnisse von Bäuerinnen und Bauern zugeschnitten ist. Zudem vermitteln zahlreiche Fachartikel auf der Webpage hilfreiche Informationen.

Auch am diesjährigen Unspunnenfest in Interlaken wird der SBLV präsent sein: Am Gala-Abend «Auftischete» am 28. August bieten Bäuerinnen und Landfrauen als Swiss Tavolata-Gastgeberinnen zusammen mit der Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft gemeinsam Kochkunst auf hohem Niveau.

„Ideen, die aus dem grossen Wissen und den reichen Erfahrungen von Landfrauen und Bäuerinnen in der täglichen Praxis entstehen, sind wertvoll und gewinnbringend für die gesamte Gesellschaft“, so Christine Bühler. „Wir sind so zusagen der Garant für machbare Lösungen, darauf dürfen wir Landfrauen und Bäuerinnen wirklich stolz sein.“

Cornelia von Däniken

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