Landtechnik
Publiziert: 06.07.2016 / 13:21
Fendt und Co. kommen zurück aus England

Nach dem Brexit will der amerikanische Landmaschinenhersteller Acgo seine Europa-Zentrale in ein Land verlegen, das auch künftig zur EU gehört.

Der amerikanische Landmaschinenhersteller Acgo zu dem auch Fendt gehört, sieht nach der Brexit-Abstimmung in Grossbritanien keine Zukunft mehr für den Sitz in diesem Land, dies berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» auf ihrem Nachrichtenportal.

Bisher hatte Acgo seine Europa-Zentrale in der Nähe der Stadt Coventry. Dies kommt aus geschichtlichem Hintergrund. Denn das Unternehmen hatte hier früher ein Traktorenwerk. Nun soll der Verwaltungsstandort künftig nur noch für den britischen Markt verantwortlich sein.

Eine Möglichkeit für den zukünftigen Sitz ist Deutschland, wo Fendt seine Produktionsstätte hat.

Der Europa-Markt ist für den amerikanischen Landmaschinenhersteller von grosser Bedeutung. Erst vor wenigen Tagen kündigte Acgo die Übernahme von Cimbria an, einem in Dänemark beheimateten Anbieter von Anlagen, die zum Beispiel für die Trocknung und Reinigung von Getreide eingesetzt werden.

jba

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