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Schweiz-International
Publiziert: 29.10.2015 / 14:41
Kleiner Beutenkäfer tritt in Kalabrien erneut auf

Innerhalb eines Monats sind im italienischen Kalabrien 17 Bienenstände positiv auf den Kleinen Beutenkäfer getestet worden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) bezeichnet die Lage als beunruhigend.

Eine Ausbreitung nach Norden scheine zwar nicht stattgefunden zu haben, die Identifikation von 17 positiven Bienenständen in Kalabrien sei aber beunruhigend, heisst es im aktuellen "Radar Bulletin" des BLV. Der erste Fall in diesem Jahr war am 16. September aufgetreten, alle 17 danach verzeichneten Fälle liegen innerhalb der bereits vorhandenen Schutzzone (Karte als PDF).

Gemäss BLV kann eine Einschleppung über Import von Bienenvölkern, Bienenköniginnen oder gebrauchtem Imkereimaterial in die Schweiz nicht ausgeschlossen werden. Eine Einfuhr aus dem betroffen Gebiet ist untersagt, aus Gründen der Vorsorge wird auch davon abgeraten Material aus Italien zu importieren oder zurückzubringen. Bisher wurden in der Schweiz noch keine Kleinen Beutenkäfer gefunden.

Der Kleine Beutenkäfer ist ein für Honigbienen und Hummeln gefürchteter Schädling, der bedeutende Schäden an Populationen anrichten kann. Ist ein Bienenstock oder ein Hummelnest einmal befallen, so ist eine Schädlingsbeseitigung nicht mehr möglich.

lid

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